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Chemie wächst weiter, aber wesentlich langsamer
Frankfurt am Main, 14. Dezember 2010 - Die chemische Industrie hat 2010 mit elf Prozent den stärksten Produktionszuwachs seit 1976 erzielt.
Die Erwartungen des viertgrößten Industriezweiges in Deutschland für 2011 sind aber verhalten.
Schnee auf Autodach kann 80 Euro kosten
München, 14. Dezember 2010 - Nach den Schneefällen der letzten Tage sieht man etliche Autos, die offensichtlich nicht in der Garage übernachtet haben,
weil sie von dickem Schnee bedeckt sind. Wer damit von der Polizei erwischt wird, zahlt 25 Euro Verwarnungsgeld, betont der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS).
Ergibt sich eine "erhebliche Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit" können sogar 80 Euro und drei Punkte fällig werden.
Luftfracht im Höhenflug
Wiesbaden, 7. Dezember 2010 - Rekordwerte bei der Luftfracht: Das
Luftfrachtvolumen, das auf deutschen Flughäfen in den ersten drei
Quartalen 2010 befördert wurde, stieg erstmals auf drei Millionen
Tonnen ein- und ausgeladener Güter, meldet das Statistische Bundesamt
(Destatis).
Winterreifenpflicht ab 4. Dezember 2010
Berlin, 3. Dezember 2010 - Die Winterreifenpflicht tritt am Samstag, 4. Dezember 2010 in Kraft. Die neuen Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung sind heute im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.
Wirtschaft wächst im November dank voller Auftragsbücher
Frankfurt am Main, 3. Dezember 2010 - Die deutsche Wirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs, signalisiert der saisonbereinigte Markit/BME-Einkaufsmanager-Index
(EMI). Im November kletterte er bum 1,5 Zähler auf aktuell 58,1 Punkte.
Neuregelung bei der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung
Berlin 29. November 2010 - Arbeitgeber mit mehr als zehn Beschäftigten müssen sich im kommenden Jahr auf veränderte Vorgaben zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung einstellen. Darauf weisen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften hin. Am 1. Januar 2011 tritt die DGUV Vorschrift 2 in Kraft. Sie löst die bisherigen Vorschriften ab, mit denen die gesetzliche Unfallversicherung die Betreuung der Unternehmen durch Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit regelt.
Winterreifen alleine machen nicht sicher
Hamburg, 26. November 2010 - "Kein Autofahrer darf sich mit Winterreifen so sicher fühlen, dass er bei Schnee und Eis auf den Straßen fährt wie im Sommer", warnt Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL). "Angepasste Fahrweise ist das A und O sicheren Fahrens egal bei welchem Wetter, egal mit welchen Reifen". Zu schnelles Fahren ist in Deutschland die Ursache für jeden dritten Verkehrsunfall.
Luftfrachtsicherheit: Schwerwiegende Mängel aufgedeckt
Berlin, 24. November 2010 - Nach den vereitelten Anschlägen mit Luftfrachtbomben hat das Luftfahrt-Bundesamt weiter unangekündigt Luftfrachtunternehmen kontrolliert.
Dabei wurden Mängel festgestellt, die teilweise bis zum Entzug des Status des "Bekannten Versenders" geführt haben.
Winterreifenpflicht kommt
Bonn, 24. November 2010 - Am 26. November entscheidet der Bundesrat über den aktuellen Verordnungsentwurf des Bundesverkehrsministeriums zur Einführung einer Winterreifenpflicht.
Passend zu den ersten Schneeflocken, die vom Himmel rieseln.
Blutscreening bei begründetem Verdacht
München, 23. November 2010 - Eine verbesserte Aufklärung über die Auswirkungen von Arzneimitteln auf die Fahrtauglichkeit fordert der ADAC. Auch sollten die Kontrollen verstärkt werden.
Bundesweite Großrazzia bei Luftfrachtunternehmen
Berlin, 11. November 2010 - Nach den vereitelten Anschlägen mit Luftfrachtbomben hat das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) bundesweit Luftfrachtunternehmen überprüft. Unangekündigt kontrollierten Mitarbeiter in den vergangenen Tagen zahlreiche sogenannte "Reglementierte Beauftragte", alleine am gestrigen Mittwoch 20 Unternehmen. Schwerwiegende Mängel wurden dabei nicht entdeckt, teilt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit.
Fehlende Lkw-Stellplätze an den Autobahnen
Berlin, 11. November 2010 - Bundesweit fehlen immer noch über 7 000 Lkw-Stellplätze an den Autobahnen. Aufgrund der
auslaufenden Konjunkturpakete und der strikten Sparvorgaben der Bundesregierung befürchtet der Automobilclub ADAC, dass das Geld für den dringend notwendigen Ausbau künftig fehlt.
Transporterklasse: Mehr Aufklärung über Gefahrenpotenziale
Frankfurt, 2. November 2010 - Die Transporterklasse bis 3,5 Tonnen hält den Wirtschaftsverkehr unseres Ballungsraums aufrecht. Sie ist das Bindeglied zwischen Logistikzentren, Einzelhandel und Endverbraucher", sagte Dr. Andreas Freundt, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main, im Rahmen des ersten Transporter-Workshops am Freitag. Allerdings stellten die Fahrzeugklassen diesen Typs für den fließenden Verkehr auch viele Gefahrenquellen dar, daher müssten Transportunternehmen mehr über die Gefahrenpotenziale des Fahrzeugtyps aufgeklärt werden.
Zwei Sekunden führerlos
Berlin, 27. Oktober 2010 - In Herbst und Winter steigt das Risiko, im Straßenverkehr geblendet zu werden. Auf diese Gefahr weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im Rahmen ihrer Präventionskampagne "Risiko raus!" hin und geben Tipps zum richtigen Fahrverhalten.
Innovationspreis Gefahrgut 2011
München, 20. Oktober 2010 - Mit dem Innovationspreis prämiert die Fachzeitschrift Gefahr/gut ein Unternehmen, das nachweislich eine innovative Gefahrgutlösung erfolgreich eingeführt hat. Jetzt wird der Preis, der im Rahmen der 21. Münchner Gefahrguttage am 30. Mai 2011 vergeben wird, erneut ausgeschrieben. Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren finden Sie hier. Bewerbungsschluss: 13. Dezember 2010.
Juli 2010: Zahl der Verkehrstoten stark angestiegen
Wiesbaden, 23 September 2010 - Im Juli 2010 starben auf deutschen Straßen
erstmals in diesem Jahr wieder mehr Menschen in einem Monat als im
entsprechenden Vorjahresmonat. Nach vorläufigen Ergebnissen des
Statistischen Bundesamtes (Destatis) verloren 428 Menschen ihr Leben,
das waren 68 Personen oder 19 Prozent mehr als im Juli 2009. Auch die Zahl der Verletzten hat gegenüber Juli 2009 um 1,4 Prozent zugenommen.
Mobilität hat ihren Preis
Wiesbaden, 21. September 2010 - Autofahren hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verteuert. Insbesondere Dieselfahrer müssen sehr viel tiefer in die Tasche greifen, hat das Statistische Bundesamt ermittelt.
Hessische Chemie rechnet mit acht Prozent Umsatzplus 2010
Frankfurt, 17. September 2010 - Die chemische Industrie in Hessen hat das Vorkrisen-Niveau fast wieder erreicht. Die Branche konnte ihren Umsatz in der ersten Jahreshälfte 2010
um fast neun Prozent auf elf Milliarden Euro steigern.
Luftfrachtpreise heben ab
Wiesbaden, 10. September 2010 - Durchschnittlich sind die Preise im zweiten Quartal 2010 für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfracht um mehr als ein Drittel (plus 35 Prozent) gegenüber dem zweiten Quartal 2009 gestiegen. Das gibt das Statistische Bundesamt bekannt.
ADAC testet Lkw-Parkplätze in Europa
München, 30. August 2010 - Für Lkw-Fahrer gibt es in Europa zu wenige Rastanlagen, die auf ihre Sicherheits- und Servicebedürfnisse
zugeschnitten sind. Das ist das Ergebnis eines ADAC-Tests von 50 Lkw-Parkplätzen in elf europäischen Ländern.
Schienengüterverkehr legt zu
Wiesbaden, 30. August 2010 - Der Güterverkehr auf dem deutschen Schienennetz ist
im ersten Halbjahr 2010 gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 18 Prozent gestiegen.
Gefahrgutforum Rheinland-Pfalz
Schifferstadt, 25. August 2010 Zum Informationsaustausch Gefahrgut lädt das Gefahrgutforum am 15. September 2010 in die Festhalle, Albrecht-Dürer Str. 5 in 67373 Dudenhofen. Veranstaltungsbeginn ist 19:00 Uhr.
Cesar Goncalves (Daimer AG) wird über "Wirtschaftliche Fahrweise" referieren, Thorsten Hauck (Gefahrgutbüro Renate Hauck e.K.) behandelt das Thema "Verlader - Was ist neben dem Gefahrgutrecht noch zu beachten?". Es besteht die Möglichkeit, bereits vorab Fragen an die Referenten zu stellen. Der Veranstalter bittet um eine verbindliche Teilnahmebestätigung. Diese und eventuell Ihre Fragen senden Sie spätestens bis zum 10. September 2010 an Martin Jarkiewicz.
Gefahrgut 2008: Am meisten wurde per Lkw transportiert
Wiesbaden, 12. August 2010 - Im Jahr 2008 war jede zwölfte Tonne der gesamten Gütermenge auf Straßen, Schienen und Wasserwegen Gefahrgut. Damit wurden in Deutschland mit Lastkraftwagen, Eisenbahnen und Schiffen knapp 353 Millionen Tonnen Gefahrgüter befördert, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
Informationstag Containerrisiken
Ingelheim, 11. August 2010 Gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft Handel und Warendistribution und der Polizei veranstaltet das Beratungsunternehmen GBK einen Informationstag zum Thema Containerrisiken. Termin: 4. November 2010 in Mannheim.
Die Veranstaltung wendet sich an alle, die mit Containern zu tun haben. Experten erläutern die mechanischen, biologischen und chemischen Risiken. In einem Praxisteil werden Vor-Ort Kontrollen realisiert und die festgestellten Ergebnisse bewertet. Mängel bei der Ladungssicherung und Begasung von Containern sind der Anlass für diesen Informationstag. Vermehrt werden Gesundheitsbeinträchtigungen von Hafenarbeitern gemeldet, die begaste Container geöffnet haben. Zudem wird ein Risiko für Verbraucher vermutet, wenn Begasungsmittel in Produkten und Lebensmitteln verbleiben.
Anmeldung unter: www.gbk-ingelheim.de
Aus BG-PRÜFZERT wird DGUV Test
Berlin, 1. Juli 2010 Das Prüf- und Zertifzierungssystem der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hat einen neuen Namen.
Seit Juli heißt BG-PRÜFZERT (Berufsgenossenschaftliches Prüf- und Zertifizierungssystem) "DGUV Test".
Bahnübergänge sicher überqueren
Bonn, 18. Juni 2010 Durch Unkenntnis oder Unachtsamkeit, gepaart mit Leichtsinn, werden europaweit mindestens 600 Verkehrsteilnehmer pro Jahr Opfer von Bahnübergangsunfällen. Am 22. Juni macht der "International Level Crossing Awareness Day" europaweit darauf aufmerksam, wie solche Unfälle vermieden werden können.
Preise für Luftfracht steigen
Wiesbaden, 17. Juni 2010 - Gegenüber dem Vorjahresquartal liegen die Preise im ersten Quartal 2010 für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte um durchschnittlich zehn Prozent höher. Besonders die Frachtraten auf den Flugrouten nach China (Plus 49 Prozent, der Republik Korea (Plus 39 Prozent) und Japan (Plus 30 Prozent) sind deutlich gestiegen, meldet das Statistische Bundesamt. Nahezu unverändert bleiben die Preise auf den Flugrouten nach Australien und Brasilien.
Luftfracht Fraport: Rekordwerte im Mai 2010
Frankfurt, 11. Juni 2010 - Am Frankfurter Flughafen wurden im Mai 2010 mehr als 204.332 Tonnen Luftfracht umgeschlagen.
Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 40 Prozent.
"Die hohen Zuwachsraten in der Fracht resultieren vor allem aus der wirtschaftlichen Dynamik
Asiens und der spezifischen Stärke der Luftfracht, auch kurzfristig die für Handel und Industrie notwendigen Kapazitäten bereitstellen zu können", kommentierte Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.
Eisenbahngüterverkehr legt zu
Wiesbaden, 2. Juni 2010 - Im ersten Quartal 2010 wurden auf der Schiene 83 Millionen Güter transportier - fast zwölf Prozent mehr als noch im ersten Quartal 2009, teilt das Statistische Bundesamt mit. Besonders kräftig legten die Güterabteilungen Eisen- und Nichteisenmetalle (plus 44 Prozent) sowie Erze, Metallabfälle (plus 29 Prozent) zu. Ebenfalls überdurchschnittlich stiegen die Transportmengen von chemischen Erzeugnissen (plus 14 Prozent), anderen Halb- und Fertigerzeugnissen (plus 16 Prozent) sowie Düngemittel (plus 38 Prozent). Trotz des Anstiegs sind damit die Folgen der Wirtschaftskrise nicht ausgeglichen: Im ersten Quartal 2010 lag das Volumen der Eisenbahngütertransporte noch auf dem Niveau vom ersten Quartal 2006.
BMU und VCI kooperieren beim Human-Biomonitoring
Frankfurt/Main, 14. Mai 2010 - Bisher muss allzu oft auf modellhafte Abschätzungen zurückgegriffen werden, mit denen gesundheitliche Risiken durch Chemikalien leicht über- oder unterschätzt werden. Jetzt wollen das Bundesumweltministerium (BMU) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) neue Analysemethoden entwickeln, die Auskunft darüber geben, wie die reale Belastung der Bevölkerung mit wichtigen Industriechemikalien aussieht.
Starker Einbruch im kombinierten Verkehr mit Containern 2009
Wiesbaden, 30. April 2010 - Der kombinierte Verkehr mit Containern wurde 2009 von der Finanz- und Wirtschaftskrise besonders stark getroffen.
Der Rückgang fiel noch höher aus als die bereits erhebliche Abnahme des Gesamtverkehrs mit Eisenbahnen und Schiffen.
Werden Kunststoff-Verpackungen teurer?
Bad Homburg, 26. April 2010 - Ansteigende Rohstoffpreise, hohe Energiekosten und Versorgungsengpässe
in einigen Produktsegmenten machen den Kunststoffverpackungshersteller zu schaffen.
Die Verpackungsunternehmen sind jetzt gezwungen, schnellsmöglichst Lösungen mit ihren Kunden zu finden,
verlautbart die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. aus Bad Homburg.
Luftfrachtstau: Ausnahme vom Sonntagsfahrverbot
Frankfurt, 22. April 2010 - Auf Initiative des Logistikbeauftragten der Bundesregierung, dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Andreas Scheuer, haben Bund und Länder eine flexible Handhabung des Fahrverbots am kommenden Sonntag, den 25.04.2010, vereinbart. Mit dieser Ausnahmeregelung soll der "große Stau" von Luftfrachtsendungen, der durch die mehrtägige Sperre des Luftraums über Europa entstanden ist, aufgelöst werden, meldet der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL).
Luftraumsperrung: Belastungsprobe für die Luftfahrt
Berlin, 19. April 2010 - Seit vier Tagen sorgt der Ausbruch des
Gletscher-Vulkans in Island für eine bislang noch nie dagewesene
Sperrung des europäischen Luftraumes. Allein die Flughäfen müssen deshalb täglich mehr als zehn Millionen Euro Einnahmeverluste verkraften.
Bioethanolwirtschaft rechnet mit gesteigerter Nachfrage
Berlin, 16. April 2010 - Der deutsche Bioethanolmarkt ist im Jahr 2009
erneut kräftig gewachsen. Die Produktion des Biokraftstoffs stieg im
Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel an, die Verwendung legte um 44 Prozent zu. Für das laufende Jahr erwartet der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft e. V (BDBe) eine weitere deutliche Steigerung der Nachfrage in Deutschland und der EU.
Tag der Logistik: Wachsendes Interesse
Bremen, 16. April 2010 - Rund 28.500 Besucher nutzten den Tag
der Logistik am 15. April, um sich bei insgesamt 333
Veranstaltungen ein Bild von diesem Wirtschaftsbereich zu machen.
Öresund-Tunnel kategorisiert
Hamburg, 16. März 2010 - Dänemark hat den Tunnel der Öresundverbindung (Drogdentunnel) eingestuft.
Von 23:00 bis 6:00 Uhr gilt Kategorie B, von 6:00 bis 23:00 Uhr die Kategorie E.
Die Regelung tritt (rückwirkend) zum 1. Januar 2010 in Kraft.
125 Jahre HHLA
Hamburg, 8. März 2010 - Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) feierte am 8. März 2010 ihr 125-jähriges Bestehen.
Schienengüterverkehr 2009 unterschreitet Beförderungsniveau von 2005
Wiesbaden, 5. März 2010 - Im Jahr 2009 wurden auf dem deutschen Schienennetz 312,1 Millionen Tonnen Güter transportiert - ein Minus von fast 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Zum Vergleich: Das Beförderungsniveau lag im Jahr 2005 um mehr als fünf Millionen Tonnen höher bei 317,3 Millionen Tonnen.
Volles Haus beim IHK-Arbeitskreis Gefahrgut Oldenburg/Bremen
Oldenburg, 2. März 2010 - Groß war das Interesse bei den Gefahrgutexperten der Region Oldenburg/Bremen an der jüngsten Tagung des Arbeitskreises Gefahrgut im Februar 2010, organisiert von der Oldenburgischen IHK und der Handelskammer Bremen. Auf der Agenda: Verschiedene Referate zu aktuellen Themen aus der Gefahrgutwelt. Und natürlich wurde auch - wie jedes Jahr - ein neuer Kohlkönig gewählt.
Wirtschaft stagniert im vierten Quartal
Wiesbaden, 12. Februar 2010 - Die Erholung der deutschen Wirtschaft ist Ende 2009 ins Stocken geraten: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte im vierten Vierteljahr 2009 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - auf dem Niveau des Vorquartals, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Damit hat sich der leichte Aufwärtstrend der Wirtschaft aus dem zweiten (Plus 0,4 Prozent) und dritten Quartal 2009 (Plus 0,7 Prozent) nicht fortgesetzt. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich - preis-, saison- und kalenderbereinigt - lediglich vom Außenhandel: Während die Exporte wieder zulegten, waren die Importe rückläufig. Die Konsumausgaben und die Investitionen gingen zurück und bremsten so das Wirtschaftswachstum.
Flughäfen mit blauem Auge davon gekommen
Berlin, Frankfurt, München, 10. Februar 2010 - Das zurückliegende Jahr war für die deutschen Flughäfen und die gesamte Luftverkehrsbranche das Schwerste seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach den Verkehrszahlen des Flughafenverbandes ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) verzeichnete die Luftfracht (inklusive Luftpost) 2009 einen Rückgang von 6,2 Prozent auf 3,6 Millionen Tonnen.
Benachrichtigung im Notfall
München, 1. Februar 2010 - Müssen Unfallretter oder Sanitäter bei einem Schwerverletzten Angehörige oder den Hausarzt verständigen, ist deren Telefonnummer zwar manchmal im Taschenkalender zu finden, nicht aber im Handy-Adressbuch. Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) unterstützt daher den einfachen Vorschlag verschiedener Rettungsorganisationen: Jeder sollte in sein Handy-Adressbuch die Person eingeben, die im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe anzurufen ist, und zwar unter einem einheitlichen Begriff. Dazu empfiehlt der KS das international übliche "ICE" (englisch = In Case of Emergency). Sind mehrere Personen zu kontaktieren, speichert man sie als ICE1, ICE2, ICE3 etc.
Güterverkehr 2009: Minus 11,2 Prozent
Wiesbaden 21. Januar 2010 - Der Güterverkehr in Deutschland musste im Jahr 2009 infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise deutliche Einbußen hinnehmen.
Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das Transportaufkommen im Jahr 2009 insgesamt voraussichtlich auf knapp vier Milliarden Tonnen und damit um 11,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 gesunken. Von den Abnahmen waren alle Verkehrszweige betroffen.
Rückgänge der Beförderungsmenge hatte es zuletzt in den Jahren 2000 bis 2002 (damals zwischen minus drei und minus 4 Prozent) gegeben.
Fraport AG: Luftfracht legt im Dezember 2009 um 29 Prozent zu
Frankfurt am Main, 15. Januar 2010 - Die Verkehrszahlen am Frankfurter Flughafen haben auch im Dezember den Erholungskurs der letzten Monate
fortgesetzt.
"Unsere Branche hat ein erstaunliches Jahr erlebt, das in
dieser Form eine Ausnahme bleiben wird", erklärte der Präsident des
Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Dr. Klaus Engel, in
Frankfurt. "Nach einer rasanten Aufholjagd bewegen wir uns jetzt
wieder in moderateren Bahnen." Die deutsche Chemie werde zwar weiter
wachsen, aber mit wesentlich geringerer Dynamik als 2010, so der
VCI-Präsident.
Der VCI geht davon aus, dass die Chemie-Produktion im nächsten Jahr um 2,5, der Umsatz um 4 Prozent steigen wird. Gründe für die erwartete deutliche Abschwächung der Erholung seien vor allem die begrenzten Wachstumsaussichten der Industrieländer mit ihren Wirkungen auf das Exportgeschäft der deutschen Chemie: "Das rasche
Comeback der Weltwirtschaft, das uns in den zurückliegenden zwölf
Monaten getragen hat, ist auch auf eine expansive Geld- und
Fiskalpolitik zurückzuführen. Von einem selbsttragenden Aufschwung
der Weltwirtschaft kann deshalb nicht die Rede sein", betonte Engel.
Die hohe Staatsverschuldung zwinge viele Länder im kommenden Jahr zu
sparen. Erst dann werde sich zeigen, wie stark die Auftriebskräfte
wirklich seien.
Umsatz
Der Gesamtumsatz der deutschen chemischen Industrie stieg
2010 um 17,5 Prozent auf insgesamt 170,6 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Kunden im Ausland konnte im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent auf 99,6 Milliarden Euro ausgebaut werden. Es hat damit das
Vorkrisenniveau von 2007 bereits überflügelt. Der Inlandsumsatz legte
um 14 Prozent zu und erreichte ein Volumen von 71,0 Milliarden Euro.
Das Inlandsgeschäft liegt damit noch rund zehn Prozent unter dem
Vorkrisenniveau.
Preise
Die Preise für Chemikalien zogen 2010 kräftig an. Im
Durchschnitt waren Chemikalien und Pharmazeutika rund 3,0 Prozent
teurer als ein Jahr zuvor. Insbesondere in den rohstoffnahen Sparten
kam es zu einem Preisanstieg.
Investitionen
Im Krisenjahr 2009 hatten die deutschen Chemieunternehmen zahlreiche Investitionsvorhaben gestoppt oder verschoben. Die Investitionen sanken um 14 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Die inzwischen wieder normal ausgelasteten Kapazitäten und die gute Ertragslage in der Branche sprechen nach Ansicht des VCI dafür, dass die Unternehmen ihre Investitionszurückhaltung in diesem Jahr aufgegeben haben. Andererseits werde die Unsicherheit, wie sich die wirtschaftliche Entwicklung fortsetze, zu vorsichtiger Planung führen. Vor diesem Hintergrund rechnet der VCI für das laufende Jahr mit einer Ausweitung der Investitionen in Anlagen und Gebäude um fünf Prozent auf 6,4 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr.
Forschungsaufwendungen
Nachdem die chemische Industrie schon 2009
ihre Innovationsanstrengungen um mehr als 8 Prozent ausdehnte, wird
sie laut VCI in diesem Jahr noch einmal rund 4 Prozent mehr in die
Entwicklung neuer Produkte und Verfahren investieren. Damit erreichen
die FuE-Aufwendungen der deutschen chemisch-pharmazeutischen
Industrie fast 9,4 Milliarden Euro. "Hiermit unterstreicht die
Branche ihr Bekenntnis zum Forschungsstandort Deutschland", betonte
VCI-Präsident Engel.
Beschäftigung
Die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche ging im
Verlauf des Jahres 2010 um 0,5 Prozent auf 414.200 Beschäftigte
zurück. Insgesamt hat die deutsche Chemie seit 2008 im Verlauf der
Wirtschaftskrise deutlich weniger Arbeitsplätze abgebaut (minus drei Prozent) als
die Chemie in den europäischen Nachbarländern (minus acht Prozent) oder andere Industriezweige hierzulande ( minus sechs Prozent).
Außenhandel
Die Exporte, die neben den Auslandsumsätzen der Chemieunternehmen auch Re-Exporte sowie Chemieexporte anderer Wirtschaftszweige ins Ausland enthalten, stiegen 2010 um 17,5 Prozent auf 143,8 Milliarden Euro. Die größte Dynamik zeigten dabei Asien und Südamerika. Aber auch die europäischen Nachbarländer orderten verstärkt bei den deutschen Chemieunternehmen. Die Importe lagen mit 100,8 Milliarden Euro 16,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die deutschen Chemieunternehmen trugen mit 43 Milliarden Euro zu rund einem Viertel zur positiven Leistungsbilanz Deutschlands im Außenhandel bei.
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Schnee auf Autodach kann 80 Euro kosten
München, 14. Dezember 2010 - Nach den Schneefällen der letzten Tage sieht man etliche Autos, die offensichtlich nicht in der Garage übernachtet haben,
weil sie von dickem Schnee bedeckt sind.
Wer damit von der Polizei erwischt wird, zahlt 25 Euro Verwarnungsgeld, betont der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS).
Ergibt sich eine "erhebliche Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit" können sogar 80 Euro und drei Punkte fällig werden.
| Es ist Pflicht des Fahrers, für die Verkehrssicherheit seines Wagens zu sorgen. Dazu gehört auch, Schnee und Eis vom Autodach zu entfernen.
Beim Bremsen könnte die kalte Masse auf die Frontscheibe rutschen und dem Fahrer die Sicht nehmen.
Bei Beschleunigung könnte sich der Schnee auf die Heckscheibe legen oder den nachfolgenden Verkehr behindern.
| Besser Schnee vom Dach fegen als zahlen.Bildquelle: Storck Verlag |
Früh morgens ist außerdem oft zu beobachten, dass Autos nur freigekratzte Gucklöcher in der Frontscheibe haben. Auch das ist ein Verstoß gegen § 23 der Straßenverkehrsordnung und kann zu einem Verwarnungsgeld führen. Übrigens kann die Polizei solche Autofahrer anhalten und ihnen die Weiterfahrt erst dann erlauben, wenn der Schnee vom Dach gefegt und alle Scheiben eisfrei sind.
Wenn es nachts geschneit hat, rät der KS deshalb, morgens etwas früher aufzustehen und das Auto von Schnee und Eis zu befreien.
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Luftfracht im Höhenflug
Wiesbaden, 7. Dezember 2010 - Rekordwerte bei der Luftfracht: Das Luftfrachtvolumen, das auf deutschen Flughäfen in den ersten drei
Quartalen 2010 befördert wurde, stieg erstmals auf drei Millionen Tonnen ein- und ausgeladener Güter, meldet das Statistische Bundesamt(Destatis).
| Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum war das ein Rekordzuwachs von mehr als einem Viertel (26,1 Prozent).
In den ersten neun Monaten 2009 war das Luftfrachtvolumen aufgrund der Wirtschaftskrise um zwölf Prozent eingebrochen.
| Auslandsimpulse verleihen der Luftfracht Flügel Bildquelle: Fraport AG |
Der Luftfrachtverkehr findet fast ausschließlich im Auslandsverkehr statt (Anteil: 97,4 Prozent).
Die Wachstumsimpulse in den ersten drei Quartalen 2010 gingen vor allem vom Interkontinentalverkehr aus.
Während der Warenaustausch mit den europäischen Ländern um 14 Prozent zulegte, kam der Austausch mit Amerika auf ein Plus von 33 Prozent, mit Asien stieg er um 36 Prozent.
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Winterreifenpflicht ab 4. Dezember 2010
Berlin, 3. Dezember 2010 - Die Winterreifenpflicht tritt am Samstag, 4. Dezember 2010 in Kraft. Die neuen Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung sind heute im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden.
"Was der Winter auf unseren Straßen anrichtet, das kann man in diesen Tagen deutlich sehen. Wer jetzt mit den falschen Reifen unterwegs ist, gefährdet sich und andere. Viele sind bereits gut ausgerüstet. Ab morgen müssen nach dem Gesetz alle Fahrer bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte Winterreifen aufziehen, ansonsten droht der Bußgeldbescheid", sagte Verkehrsminister Peter Ramsauer.
Als Winterreifen gelten alle M+S-Reifen. Auch Ganzjahresreifen fallen darunter. Sie sind mit einem
M+S-Symbol gekennzeichnet, teilweise auch in Verbindung mit dem M+Bergpiktogramm mit Schneeflocke (Alpine Symbol). Schwere Nutzfahrzeuge (Busse und Lkw der Fahrzeugklassen M2, M3, N2 und N3) müssen auf den Antriebsachsen Winterreifen aufziehen.
Die Regelsätze für Bußgelder bei Verstößen werden verdoppelt. Das Fahren ohne Winterreifen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte kostet künftig 40, statt bisher 20 Euro. Bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer fallen 80, statt bisher 40 Euro an. Damit ist auch ein Eintrag eines Punktes im Verkehrszentralregister verbunden.
Der Bundesrat hatte am 26. November einer von Bundesverkehrsminister Ramsauer vorgelegten Änderung der Straßenverkehrs-Ordnung zugestimmt.
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Wirtschaft wächst im November dank voller Auftragsbücher
Frankfurt am Main, 3. Dezember 2010 - Die deutsche Wirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs, signalisiert der saisonbereinigte Markit/BME-Einkaufsmanager-Index
(EMI). Im November kletterte er bum 1,5 Zähler auf aktuell 58,1 Punkte.
Die drei Teilindizes Auftragseingang, Produktion und Beschäftigung trugen entscheidend zum Anstieg des EMI bei. "Ein Ende des kräftigen
Aufschwungs ist derzeit nicht in Sicht. Wir erwarten deshalb auch für 2011 eine schwunghafte Konjunktur, die sowohl von einem weiter dynamischen Außenhandel als auch einer lebhaften Binnennachfrage getragen wird", kommentierte Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), am Freitag die aktuelle EMI-Statistik.
"Die aktuellen EMI-Zahlen sind ein Zeichen dafür, dass der Aufschwung in Deutschland auf eine zunehmend breitere Basis gestellt wird. Die befragten Unternehmen meldeten den kräftigsten Jobaufbau seit März 2008. Das macht mich zuversichtlich, dass die Marke von 2,5 Millionen Arbeitslosen im Verlauf des nächsten Jahres unterschritten werden sollte", sagte Dr. Gertrud R. Traud, Chefvolkswirt der Landesbank
Hessen-Thüringen (Helaba), am Freitag dem BME nach einer ersten
Bewertung der jüngsten EMI-Zahlen.
Der "Markit/BME-Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe Markit Economics, London, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe, Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt).
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Neuregelung bei der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung
Berlin 29. November 2010 - Arbeitgeber mit mehr als zehn Beschäftigten müssen sich im kommenden Jahr auf veränderte Vorgaben zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung einstellen. Darauf weisen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften hin. Am 1. Januar 2011 tritt die DGUV Vorschrift 2 in Kraft. Sie löst die bisherigen Vorschriften ab, mit denen die gesetzliche Unfallversicherung die Betreuung der Unternehmen durch Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit regelt.
Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit sind zwei wichtige Ratgeber im betrieblichen Alltag. Als Experten für Prävention unterstützen sie den Arbeitgeber dabei, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Laut Arbeitssicherheitsgesetz ist der Arbeitgeber daher verpflichtet, sich entsprechend beraten zu lassen. Das Gesetz überträgt den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung die Aufgabe, Art und Umfang dieser Pflicht in eigenen Vorschriften auszugestalten.
"Bisher geschah das in Form fester Einsatzzeiten, die sich nach Art und Größe des Unternehmens richteten", sagt Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). "Die Unternehmen hatten damit zwar klare Vorgaben, die Regelung hatte aber den Nachteil, dass die Einsatzzeiten für Betriebsarzt und Fachkraft für Arbeitssicherheit häufig erheblich über oder unter dem tatsächlichen Beratungsbedarf eines Betriebes lagen."
Im Mittelpunkt der Neuregelung stehen daher nicht ausschließlich feste Einsatzzeiten, sondern Leistungskataloge, aus denen sich die notwendigen personellen Ressourcen ableiten lassen. "Der Unternehmer kann nun wesentlich flexibler entscheiden, welche Betreuung er braucht. Er trägt damit aber auch mehr Eigenverantwortung", so Eichendorf. "Für den Arbeitsschutz ist das eine große Chance, denn wirklich gut ist Arbeitsschutz dann, wenn er auf die Bedürfnisse des jeweiligen Betriebes abgestimmt ist."
Die Vorschrift sieht keine Übergangsfristen vor. "Sorgen muss sich deswegen allerdings niemand machen", sagt Eichendorf. "Unsere Präventionsdienste stehen als Berater und Unterstützer bei der Umsetzung der DGUV Vorschrift 2 zur Verfügung. Wenn Schwierigkeiten auftreten, muss ein Unternehmen deswegen nicht mit Sanktionen rechnen." Folgende Regelungen sind in der Vorschrift vorgesehen:
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Winterreifen alleine machen nicht sicher
Hamburg, 26. November 2010 - "Kein Autofahrer darf sich mit Winterreifen so sicher fühlen, dass er bei Schnee und Eis auf den Straßen fährt wie im Sommer", warnt Heiko Beermann, Geschäftsführer der GDV Dienstleistungs-GmbH (GDV DL). "Angepasste Fahrweise ist das A und O sicheren Fahrens egal bei welchem Wetter, egal mit welchen Reifen". Zu schnelles Fahren ist in Deutschland die Ursache für jeden dritten Verkehrsunfall.
| Es sei ein trügerisches Gefühl, dass mit Winterreifen bei Schnee, Eis oder Matsch nichts mehr passieren könne.
"Auch Winterreifen sind physikalische Grenzen gesetzt, wer die nicht respektiert, landet schnell im Graben."
Beermann weist ebenfalls auf die Gefahr der Risikokompensation hin: dabei folgen Autofahrer dem Reiz, die gewonnene Sicherheit maximal auszunutzen und setzen sie damit gleichzeitig aufs Spiel:
"Winterreifen sind kein Freibrief für schnelles Fahren bei Winterwetter."
| "Angepasste Fahrweise ist das A und O sicheren Fahrens..." Bildquelle: © GDV DL |
Autofahrer sollten stattdessen bei Schnee und Glätte die wichtigsten "Winterregeln" befolgen: die Geschwindigkeit dem Wetter und den Straßenverhältnissen anpassen, mit Gefühl beschleunigen und ebenso sanft bremsen und lenken, ausreichend Abstand halten. Auf unnötige Fahrten sollten sie ganz verzichten und bei Glatteis an einer sicheren Stelle anhalten und stehen bleiben. Besonders wichtig sei die rundum freie Sicht aus dem Auto: nur ein Guckloch in der vereisten Scheibe ist für alle gefährlich und wird deshalb mit einem Verwarnungsgeld geahndet.
Bei winterlichen Pannen oder Unfällen empfiehlt Heiko Beermann zur schnellen Hilfe den Zentralruf der Autoversicherer (0180 - 25 0 26, 6 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Cent pro Minute aus den
Mobilfunknetzen) oder das gebührenfreie NOTFON D (0800 -
668366 3). Seit kurzem können Autofahrer auch kostenlos das mobile Notrufsystem PAKOO als iPhone-Applikation laden, um sich damit im Pannenfall orten und helfen zu lassen.
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Luftfrachtsicherheit: Schwerwiegende Mängel aufgedeckt
Berlin, 24. November 2010 - Nach den vereitelten Anschlägen mit Luftfrachtbomben hat das Luftfahrt-Bundesamt weiter unangekündigt Luftfrachtunternehmen kontrolliert.
Dabei wurden Mängel festgestellt, die teilweise bis zum Entzug des Status des "Bekannten Versenders" geführt haben.
Im Fokus standen dieses Mal rund 70 sogenannte "Bekannte Versender" und "Reglementierte Beauftragte".
Diese spielen bei der Gewährleistung der "sicheren Lieferkette" für Luftfracht eine zentrale Rolle.
Ergebnisse der Kontrollen:
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Winterreifenpflicht kommt
Bonn, 24. November 2010 - Am 26. November entscheidet der Bundesrat über den aktuellen Verordnungsentwurf des Bundesverkehrsministeriums zur Einführung einer Winterreifenpflicht.
Passend zu den ersten Schneeflocken, die vom Himmel rieseln.
Der Entwurf beschreibt in erster Linie winterliche Straßenverhältnisse, die eine erhöhte Gefährdung bedeuten: Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte.
Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) weist mit Blick auf diese Witterungsverhältnisse darauf hin, dass die Reifen getestet werden und Mindestanforderungen erfüllen müssen. "Die einschlägigen Pkw-Reifentests der Verbraucherorganisationen sowie die Empfehlungen zu schweren Nutzfahrzeugen geben hierzu einen guten Überblick.
Mittelfristig müssen im Rahmen der europäischen Zulassungsregelungen die Mindesteigenschaften von Winterreifen festgelegt werden. Die Kennzeichnung durch ein einheitliches, rechtlich verankertes Symbol ist unbedingt anzustreben", unterstreicht DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. Bis zu einer solchen umfassenden europäischen Regelung sollten bestimmte Eigenschaften als Kriterien für die Wintertauglichkeit von Reifen für mehrspurige Kraftfahrzeuge zur Personen- und Güterbeförderung (Kategorie M und N) herangezogen werden: mindestens eine Profiltiefe von vier Millimetern, eine Kennzeichnung durch das M+S-Symbol oder durch ein alpines Zeichen wie zum Beispiel ein Bergpiktogramm mit Schneeflocke.
Darüber hinaus müssten auch leichte und schwere Nutzfahrzeuge der Klassen M2, M3; N2 und N3 auf der Antriebsachse mit Winterreifen ausgestattet sein.
Im Entwurf zur Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) ist zudem vorgesehen, das Bußgeld für den Verstoß gegen die Winterreifenpflicht künftig zu verdoppeln: 40 statt 20 Euro und bei einer Verkehrsgefährdung 80 statt 40 Euro sowie ein Punkt im Flensburger Verkehrszentralregister.
Die neue Formulierung war nach Ansicht des Bundesverkehrsministers notwendig geworden, nachdem das Oberlandesgericht Oldenburg im Juli entschieden hatte, die seit 2006 geltende Vorschrift zur "geeigneten Bereifung" in Paragraf 2 Absatz 3a StVO verstoße gegen das Bestimmtheitsgebot aus Artikel 103 Absatz 2 Grundgesetz und sei deshalb verfassungswidrig.
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Blutscreening bei begründetem Verdacht
München, 23. November 2010 - Eine verbesserte Aufklärung über die Auswirkungen von Arzneimitteln auf die Fahrtauglichkeit fordert der ADAC. Auch sollten die Kontrollen verstärkt werden.
"Viele Menschen wissen überhaupt nicht, dass sie sich mit
einem bestimmten Präparat nicht ans Steuer setzen dürfen. Deshalb
sind die behandelnden Mediziner in der Pflicht, ihre Patienten besser
über die Folgen einer Medikamenteneinnahme aufzuklären", fordert
ADAC-Präsident Peter Meyer anlässlich eines Spitzengesprächs zum
Thema Medikamentenmissbrauch mit den Präsidenten des Deutschen
Olympischen Sportbundes, Dr. Thomas Bach und der Bundesvereinigung
Deutscher Apothekerverbände, Heinz-Günter Wolf in Berlin. "Aufgrund
des zu geringen verkehrsmedizinischen Fort- und
Weiterbildungsangebots herrscht jedoch in der Ärzteschaft große
Unsicherheit über die Verpflichtung zur Verkehrssicherheitsberatung",
so Meyer.
Neben einer besseren ärztlichen Beratung rät der ADAC, stärker als
bisher Internet, Kino oder Sportveranstaltungen als Plattform einer
Aufklärungskampagne zu nutzen. Auch verstärkte Kontrollen durch die
Polizei sind laut Club wichtig. Allerdings hängt der Erfolg einer
Überprüfung entscheidend von ihrem Ausmaß ab. Um der hohen
Dunkelziffer bei Medikamenten- und bei Drogendelikten im
Straßenverkehr zu begegnen, sollte daher bei begründetem Verdacht ein
komplettes immunchemisches Screening einer Blutprobe vorgenommen
werden.
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Bundesweite Großrazzia bei Luftfrachtunternehmen
Berlin, 11. November 2010 - Nach den vereitelten Anschlägen mit Luftfrachtbomben hat das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) bundesweit Luftfrachtunternehmen überprüft. Unangekündigt kontrollierten Mitarbeiter in den vergangenen Tagen zahlreiche sogenannte "Reglementierte Beauftragte", alleine am gestrigen Mittwoch 20 Unternehmen. Schwerwiegende Mängel wurden dabei nicht entdeckt, teilt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) mit.
Die reglementierten Beauftragen spielen eine zentrale Rolle bei der Gewährleistung der "sicheren Lieferkette" für Luftfracht. Es handelt sich um Spediteure oder Logistikunternehmen, die Fracht beispielsweise durch Röntgen kontrollieren. Die Unternehmen werden durch das Luftfahrt-Bundesamt zugelassen und überwacht. Schwerpunkte der LBA-Kontrollen waren u.a.:
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Fehlende Lkw-Stellplätze an den Autobahnen
München, 11. November 2010 - Bundesweit fehlen immer noch über 7 000 Lkw-Stellplätze an den Autobahnen. Aufgrund der
auslaufenden Konjunkturpakete und der strikten Sparvorgaben der Bundesregierung befürchtet der Automobilclub ADAC, dass das Geld für den dringend notwendigen Ausbau künftig fehlt.
| Zahlreiche Beschwerden von ADAC-Mitgliedern über zugeparkte
Rastplatzeinfahrten weisen auf teilweise chaotische Verhältnisse hin.
Es behindern sich nicht nur rangierende Lkw, sondern sie gefährden
auch andere Verkehrsteilnehmer. "Es kann nicht sein, dass Einfahrten
zugeparkt werden oder sich die Lkw sogar bis auf die Fahrbahn zurück
stauen. Das ist eine Gefahr für alle Autofahrer - besonders in der
Nacht kann es zu schweren Unfällen kommen", so ADAC-Vizepräsident für Verkehr Ulrich Klaus Becker.
Auch sind die Lenk- und Ruhezeiten durch den Stellplatzmangel für viele Lkw-Fahrer schwer einzuhalten.
| Gefährliche Situation: Lkw parken auf der Zufahrt zur Rastanlage. Bildquelle: ADAC |
Der ADAC fordert, dass vorrangig bei den Rastanlagen, die am häufigsten überfüllt sind, möglichst rasch Abhilfe geschaffen wird. Zudem sollten vorhandene Kapazitäten besser genutzt werden, beispielsweise durch intelligente Systeme, die Parksuchverkehr reduzieren und bestehenden Raum unter anderem durch Kolonnenparken optimieren. Lösungen, wie sie an der Rastanlage Montabaur an der A3, Aichen an der A8 oder Brohlthal Ost an der A61 sowie auf dem Autohof Lohfeldener Rüssel an der A7 gegenwärtig als Modellprojekte bestehen, sollten laut ADAC bundesweit installiert werden.
Transporterklasse: Mehr Aufklärung über Gefahrenpotenziale
Frankfurt, 2. November 2010 - Die Transporterklasse bis 3,5 Tonnen hält den Wirtschaftsverkehr unseres Ballungsraums aufrecht. Sie ist das Bindeglied zwischen Logistikzentren, Einzelhandel und Endverbraucher", sagte Dr. Andreas Freundt, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main, im Rahmen des ersten Transporter-Workshops am Freitag. Allerdings stellten die Fahrzeugklassen diesen Typs für den fließenden Verkehr auch viele Gefahrenquellen dar, daher müssten Transportunternehmen mehr über die Gefahrenpotenziale des Fahrzeugtyps aufgeklärt werden.
"Die klassischen Fehler, die bei der Transportklasse bis 3,5 Tonnen zu Unfällen im Straßenverkehr führen, sind die Missachtung von Straßenverkehrsregeln und die falsche Positionierung von Ladung", sagte Dr. Freundt. Dies führe zu Unfällen, "die in 55 Prozent der Fälle in der Innenstadt passieren", sagte Rainer Michaelis, Leiter der Abteilung Straßenverkehrssicherheit beim Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main. Diesem Problem könne nur mit der Information über den sicheren Transport von Waren begegnet werden.
Doch nicht nur die Fahrer der Transportklassen, sondern auch andere am Straßenverkehr Beteiligte seien für Unfälle und stockenden Wirtschaftsverkehr verantwortlich. Weiteres Gefahrenpotenzial sieht Michaelis zum Beispiel in zugeparkten Ladezonen. Dies führe zum Parken in der zweiten Reihe und behindere den innerstädtischen Wirtschaftsverkehr enorm. "Diesem Problem muss die Verkehrsplanung und -umsetzung künftiger Innenstadtkonzepte Rechnung tragen - insbesondere dann, wenn für immer mehr Verkehr immer weniger Raum zur Verfügung steht", sagte Michaelis. Vor diesem Hintergrund wäre beispielsweise die Schaffung eines Verkehrszeichens zu prüfen, das Ladezonen für den Wirtschaftsverkehr kennzeichnet, ergänzte Dr. Freundt.
Die Veranstaltung zum Thema Gefahrgut und Transportsicherheit in der IHK Frankfurt war der Auftakt einer Workshop-Reihe, die im nächsten Jahr in Kooperation mit der Stadt Frankfurt am Main fortgesetzt wird.
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Zwei Sekunden führerlos
Berlin, 27.Oktober 2010 - In Herbst und Winter steigt das Risiko, im Straßenverkehr geblendet zu werden. Auf diese Gefahr weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im Rahmen ihrer Präventionskampagne "Risiko raus!" hin und geben Tipps zum richtigen Fahrverhalten.
Blendung durch die Sonne ist eine wesentliche Unfallursache. Sie kann aber auch durch künstliche Lichtquellen erzeugt werden - insbesondere bei Dunkelheit. Das Auge wird dann plötzlich starkem Licht ausgesetzt und ist damit überfordert. Hauptsächliche künstliche
Blendungsquellen sind: entgegenkommende oder hinterher fahrende Fahrzeuge, Leuchtreklamen und Gebäude- oder Grundstücksbeleuchtungen.
Wie groß die Gefahr im Moment der Blendung ist, zeigt folgende Berechnung: Wird man bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h für einen
Zeitraum von zwei Sekunden sehunfähig, legt man in dieser Zeit eine Strecke von 56 Metern zurück. Das entspricht der Breite eines
Fußballplatzes. "In dieser Zeit ist das Fahrzeug praktisch führerlos und stellt ein Sicherheitsrisiko dar - nicht nur für den Fahrer,
sondern auch für andere. Blendung sollte daher soweit wie möglich vermieden werden", warnt Dr. Marc Wittlich vom Institut für
Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA). Er rät deshalb vorzusorgen:
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Mobilität hat ihren Preis
Wiesbaden, 21. September 2010 - Autofahren hat sich in den letzten zehn Jahren deutlich verteuert. Insbesondere Dieselfahrer müssen sehr viel tiefer in die Tasche greifen, hat das Statistische Bundesamt ermittelt.
Während sich die durchschnittlichen Verbraucherpreise in Deutschland zwischen August 2000 und August 2010 um knapp 17 Prozent erhöhten, stiegen die Preise für den Kauf und die Unterhaltung von Kraftfahrzeugen um fast 25 Prozent. Dieses deutliche Plus ist vor allem durch die Verteuerung bei Kraftstoffen bedingt. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um mehr als ein Drittel (37 Prozent) und Diesel ist heute um mehr als die Hälfte (54 Prozent) teurer. Die Preise für neue Autos stiegen dagegen unterdurchschnittlich um etwa zwölf Prozent.
Mit einer Steigerung um 44 Prozent legten die Preise im öffentlichen
Personennahverkehr stärker zu. Die Preise für Bahntickets wurden in diesen zehn Jahren um etwa ein Drittel (35 Prozent) teurer.
Erfreulich für alle, die auf das Fahrrad umgestiegen sind: Die
Preise für Fahrräder sind nur um sieben Prozent geklettert.
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Hessische Chemie rechnet mit acht Prozent Umsatzplus 2010
Frankfurt, 17. September 2010 - Die chemische Industrie in Hessen hat das Vorkrisen-Niveau fast wieder erreicht. Die Branche konnte ihren Umsatz in der ersten Jahreshälfte 2010
um fast neun Prozent auf elf Milliarden Euro steigern, meldet der Landesverband Hessen im Verband der Chemischen Industrie (VCI Hessen).
Die Wachstumsdynamik werde sich allerdings im zweiten Halbjahr leicht abschwächen, erwartet Dr. Helmut Prestel. Das Vorstandsmitglied des VCI Hessen rechnet wegen der sich abzeichnenden konjunkturellen Eintrübung insbesondere in den USA und China sowie auslaufenden Konjunkturprogrammen für das Gesamtjahr 2010 in Hessen mit einem Umsatzplus von acht Prozent.
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Luftfrachtpreise heben ab
Wiesbaden, 10. September 2010 - Durchschnittlich sind die Preise im zweiten Quartal 2010 für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfracht um mehr als ein Drittel (plus 35 Prozent) gegenüber dem zweiten Quartal 2009 gestiegen. Das gibt das Statistische Bundesamt bekannt.
Zu Preiserhöhungen kam es auf allen Flugrouten. Besonders deutlich stiegen die Frachtraten bei Flügen in die Republik Korea (plus 74 Prozent), nach China (plus 68 Prozent) und Japan (plus 50 Prozent) sowie Südafrika (plus 48 Prozent). Die Raten nach China lagen damit im zweiten Quartal 2010 über dem Höchststand des durchschnittlichen Frachtratenniveaus auf dieser Flugroute im Jahr 2008. Deutlich geringer fiel der Preisanstieg im Vergleich zum zweiten Quartal 2009 für innereuropäische Luftfrachttransporte aus. Hier lag der Anstieg bei 16 Prozent.
Preise für Luftfracht legen im zweiten Quartal 2010 weiter zu |
Insgesamt setzte sich die Preiserholung im Luftfrachttransport fort: Verglichen mit dem jeweiligen Vorquartal stiegen die Preise zum vierten Mal in Folge. Im Vergleich zum ersten Quartal 2010 stiegen die Frachtraten im zweiten Vierteljahr 2010 besonders stark auf den Flugrouten in die USA (plus 14 Prozent), nach Brasilien (plus 15 Prozent) und Südafrika (plus 35 Prozent). Der Preisindex für Luftfracht des Statistischen Bundesamtes wird durch Auswertung von Daten der CargoIS-Datenbank der Internationalen Vereinigung der Fluggesellschaften IATA sowie durch eigene Erhebungen zu Treibstoff- und Sicherheitszuschlägen gewonnen.
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ADAC testet Lkw-Parkplätze in Europa
München, 30. August 2010 - Für Lkw-Fahrer gibt es in Europa zu wenige
Rastanlagen, die auf ihre Sicherheits- und Servicebedürfnisse
zugeschnitten sind. Das ist das Ergebnis eines ADAC-Tests von 50
Lkw-Parkplätzen in elf europäischen Ländern.
| Trauriges Fazit: Nur neun Anlagen erfüllen die höchsten Anforderungen. In Deutschland gibt es nur zwei Plätze, auf denen Brummifahrer vor Dieben sicher sind:
Der Rasthof Uhrsleben an der A 2 sowie der Autohof Wörnitz an der A 7.
Anlass der Untersuchung ist eine Initiative der Europäischen
Kommission, die eine EU-weit gültige Zertifizierung möglichst
sicherer Anlagen auf den Weg bringen möchte. Denn immer mehr Lkw
werden - vorwiegend nachts - an Autobahnenparkplätzen ausgeraubt und
die Fahrer teils brutal überfallen. Der Schaden, der europaweit durch
Diebstähle hochwertiger Güter entsteht, beziffert sich derzeit auf
mehr als acht Milliarden Euro. | Offene Schranken - Hier kann jeder Lkw rein und raus. Bildquelle: ADAC |
Als sicher können Anlagen wie die europäischen Testsieger Ashford
International Truckstop nahe Dover in England und Autoparco Brescia
Est am italienischen Gardasee betrachtet werden. Sie verfügen etwa
über hervorragend ausgeleuchtete und videoüberwachte Stellplätze.
Ein- und Ausfahrten werden streng kontrolliert. Dazu kommen
zahlreiche Dienstleitungen, die Brummifahrer benötigen, wie
Lkw-Waschanlagen oder Shops für Ersatzteile.
Der ADAC-Test konzentrierte sich auf die Kategorien Sicherheit und
Service. Neben den Sicherheitseinrichtungen wurden beim Service u.a.
die Ausstattung und Sauberkeit der Sanitäranlagen sowie die Qualität
von Restaurant und Shop unter die Lupe genommen.
Nach Ansicht des ADAC gibt es nach wie vor zu wenige
Lkw-Stellplätze. Nachts wissen Brummi-Fahrer oft nicht wo sie den Lkw
abstellen sollen. Sie parken daher in Zufahrten oder im
Pkw-Parkbereich von Rastanlagen. Das erhöht die Unfallgefahr für alle
Autofahrer.
Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Straßenwesen
fehlen bis 2015 allein in Deutschland über 20 000 Stellplätze.
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Mit 171 Millionen Tonnen wurden auf der Straße fast die Hälfte der gesamten Gefahrgüter transportiert. Der Gefahrgutanteil bei den Gütern, die per Lkw befördert werden, betrug fünf Prozent. In der Seeschifffahrt wurden im Jahr 2008 rund 73 Millionen Tonnen Gefahrgüter verschifft.

Der Gefahrgutanteil an allen in der Seeschifffahrt beförderten Gütern lag mit 23 Prozent höher als die entsprechenden Anteile in den anderen Transportzweigen. Das liegt vor allem an den großen Mengen Rohöl, die nach Deutschland importiert werden. Auch die Binnenschifffahrt hatte mit 20 Prozent (49,6 Millionen Tonnen) einen hohen Gefahrgutanteil. Mit der Eisenbahn wurden 58,9 Millionen Tonnen Gefahrgut expediert; das entsprach etwa 16 Prozent ihrer Gesamttransporte.
Befördert wurden überwiegend Güter der Klasse 3, die fast dreiviertel aller Gefahrguttransporte im Jahr 2008 ausmachten. Der Anteil der Klasse 3 am gesamten Gefahrgutaufkommen lag mit 86 Prozent für die Seeschifffahrt und 80 Prozent für die Binnenschifffahrt höher als für die Straße (67 Prozent) und den Eisenbahngüterverkehr (60 Prozent). Weitere bedeutende Gefahrklassen waren ätzende Stoffe (Klasse 8) und Gase (Klasse 2), auf die acht Prozent beziehungsweise sechs Prozent der gesamten Gefahrguttransporte auf Straßen, Schienen und Wasserwegen entfielen.
Die Beförderung von Gefahrgütern mit Lastkraftwagen, Eisenbahnen und Schiffen blieb im Jahr 2008 gegenüber 2007 nahezu unverändert. Bei den einzelnen Verkehrsträgern gab es allerdings unterschiedliche Entwicklungen. Gestiegen sind 2008 die Gefahrguttransporte mit der Eisenbahn (plus 2,7 Prozent) und auf der Straße (plus 1,4 Prozent), Rückgänge der Gefahrguttransporte waren im Seeverkehr (minus 1,4 Prozent) und vor allem in der Binnenschifffahrt (minus 3,5 Prozent) zu verzeichnen.
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"Die Flughäfen sind insgesamt mit einem "blauen Auge" davon gekommen und starten nun zuversichtlich in das neue Jahr", kommentiert ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel das Jahresergebnis. Die Flughäfen haben umgehend auf die Krise reagiert und eine Reihe von nachhaltigen Einsparprogrammen angestoßen. Dadurch konnte an den Flughäfen auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden. Derzeit hängen in Deutschland 850.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Luftverkehr ab. Seit dem vierten Quartal 2009 verzeichnet die Branche wieder positive Wachstumsraten. Im Dezember haben zunehmende Importe und Exporte zu einer starken Belebung der Luftfracht geführt. Der deutliche Zuwachs konnte sich auch im Januar 2010 mit rund 24 Prozent fortsetzen.
Einen kräftigen Zuwachs bei der Luftfracht meldet die Frankfurter Fraport AG: 157.637 Tonnen Luftfracht im Januar 2010 bedeuten ein signifikantes Plus von 32,2 Prozent gegenüber Januar 2009. "Noch nie wurde in einem Januar am Flughafen Frankfurt mehr Fracht umgeschlagen. Der bisherige Spitzenwert lag bei 156.020 Tonnen und wurde im Januar 2008 erreicht", freute sich Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Wachstumstreiber sind hier insbesondere die Interkontinentalverkehre beispielsweise nach Nordamerika und Fernost.
Am Münchner Airport blieb das Luftfrachtaufkommen im Jahr 2009 mit knapp 216.000 Tonnen rund elf Prozent unter dem Vorjahreswert. Allerdings zeigen die Quartalsergebnisse aus München im Luftfrachtgeschäft einen klaren Aufwärtstrend. Während im ersten Quartal 2009 noch rund 26 Prozent Rückgang zu verzeichnen war, konnte in den letzten drei Monaten des Jahres bereits wieder ein Plus von knapp neun Prozent festgestellt werden.
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