Nachrichten der gefahrgutbeauftragte 2011
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Gefahrgutnachrichten
Nachrichten aus der Gefahrgutwelt auf gelaweb.de
Italien Streik Lkw-Fahrer Gewalt Eskalation
Gewalt gegen deutsche Lkw-Fahrer
Frankfurt am Main, 24. Januar 2012 - Während der Straßenblockaden in Italien ist es zu Übergriffen auf deutsche Lkw-Fahrer gekommen. Jetzt bittet der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) das auswärtige Amt und das Bundesverkehrsministerium um Hilfe.
Italien Streik Lkw-Fahrer
Lkw-Fahrer sitzen in Straßenblockaden in Italien fest
Frankfurt am Main, 23. Januar 2012 - In Italien werden seit heute morgen zahlreiche Autobahnen und Landstraßen blockiert.
Feuerwerk Statistik Einfuhr 2010
2010: Für 76 Millionen Euro Feuerwerk importiert
Wiesbaden, 27. Dezember 2011 - Im Jahr 2010 wurden rund 40 400 Tonnen Feuerwerkskörper im Wert von 76 Millionen Euro nach Deutschland eingeführt, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Das bedeutete einen wertmäßigen Anstieg um elf Prozent gegenüber dem Jahr 2009. Hauptlieferland war die Volksrepublik China mit einem Anteil von 97 Prozent.
Feuerwerk BAM Registriernummer Sicherheit
Silvesterfeuerwerk 2011: Darauf sollten Sie achten
Berlin, 22. Dezember 2011 - Käufer von Feuerwerksartikeln sollten insbesondere auf eine der drei Nummern achten, die seit Inkrafttreten des neuen Sprengstoffgesetzes zum 01.10.2009 auf den Verpackungen aufgedruckt ist:
BAM-Identifikationsnummer, Registriernummer, CE-Kennzeichen.
Fahrverbot Österreich
Lkw-Fahrverbot in Österreich
Raubling, 30. November 2011 - Wegen des Feiertages "Mariä Empfängnis" besteht am Donnerstag, den 8. Dezemeber 2011 von 0:00 Uhr bis 22:00 Uhr in Österreich ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 t.
Von 22:00 Uhr bis 23:00 Uhr bestehen keine Einschränkungen. Danach schließt das Nachtfahrverbot für Tirol von 23:00 bis 5:00 Uhr an. Betroffene Lkw dürfen somit erst ab Freitag, 09.12.2011, 5:00 Uhr, wieder nach Tirol fahren.
Um eine Überlastung der grenznahen Parkplätze in Deutschland, hier insbesondere auf der A 93 Rosenheim-Kufstein zu vermeiden, bittet die Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim Speditionen und Lkw-Fahrer um entsprechende Disposition und frühzeitiges Anfahren von Parkplätzen.
Radarwarngeräte, Recht
Wenn das Handy vor der Radarfalle warnt
München, 22. November 2011 - Geräte zur Warnung vor Radarfallen sind in Deutschland verboten. Dieses Verbot gilt nach Angaben des ADAC aber nicht nur für klassische Warngeräte, sondern auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen.
Soziale Netzwerke, Top-Entscheider
Top-Entscheider meiden soziale Netzwerke
Hamburg, 15. November 2011 - Die große Mehrheit der deutschen Top-Entscheider hält sich von den sozialen Netzwerken im Internet fern. Das zeigt das "Capital-Elite-Panel", eine Befragung von Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Wirtschaftsmagazins 'Capital' erhoben hat.
Unfall Strafen für Schaulustige
Strafen für Gaffer
München, 24. Oktober 2011 - Wenn es auf der Autobahn kracht, ist es keine Seltenheit, dass andere Autofahrer anhalten. Doch nicht etwa um zu helfen, sondern um zu schauen und zu fotografieren. Nach Unfällen gibt es nach Angaben des ADAC immer mehr Behinderungen durch sensationslustige Zuschauer.
Russland ÜPolizei Verkehrskontrollen
Russlands Verkehrspolizei rüstet auf
Moskau, 18. Oktober 2011 - Moskau (gtai) - Um Temposünder und Falschparker schneller und effektiver bestrafen zu können, installieren immer mehr Großstädte Überwachungskameras und Radarfallen, berichtet Germany Trade and Invest (gtai) - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing. Besonders die Hauptstadt Moskau investiert derzeit in neue Technologie.
Zum gtai-Artikel
Reflektorstreifen Lastwagen
Lkw im Dunkeln besser sehen
Berlin, 10. Oktober 2011 - Reflektorstreifen können die Sichtbarkeit von Lkw erhöhen. Darauf weisen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften im Rahmen ihrer Präventionskampagne "Risiko raus!" hin.
Urteil Zenrastreifen Seitenstreifen Grünstreifen
Kein Reitstreifen für Zebras
München, 20. September 2011 - Ist ein Grünstreifen ein Seitenstreifen? Grundsätzliches dazu stellte jetzt das Amtsgericht Schmalenberg fest. Und klärt en passant darüber auf, warum der Zebrastreifen kein Reitstreifen für die Gattung equus ist.
Explosivstoff unzureichend gekennzeichnet
Explosivstoff unzureichend gekennzeichnet
Berlin, 8. September 2011 - Gegenwärtig wird der Stoff 5-(Ethylthio)-1H-tetrazol (technisch rein; CAS-Nummer: 89797-68-2) offensichtlich vermehrt nach Deutschland eingeführt, verbracht und hergestellt, vertrieben, anderen überlassen oder verwendet, ohne dass auf dessen explosive Eigenschaften hingewiesen bzw. der Stoff entsprechend gekennzeichnet wird.
Explosivstoff unzureichend gekennzeichnet
Schnelle Hilfe beim Unfall
Brüssel, 8. September 2011 - Um Verletzten schneller zu helfen, sollen ab 2015 alle neuen Pkw mit einem eCall-System ausgerüstet sein. Das beschloss die Europäische Kommission heute in Brüssel. Das System wählt bei einem schweren Aufprall die europäische Notrufnummer 112 und übermittelt den Notdiensten die Daten zum Unfall. Die Zeitspanne bis zum Eintreffen der Helfer kann damit um etwa 40 Prozent in Stadtgebieten und um 50 Prozent in ländlichen Gebieten verringert werden.
Luftfracht Preisentwicklung
Im 2. Quartal sind Luftfrachtpreise weiter gestiegen
Wiesbaden, 6. September 2011 - Die Preise für Luftfracht sind weiter angestiegen, meldet das Statistische Bundesamt. Besonders teuer - im Vergleich zum Vorquartal - wurde Luftfracht in die
Vereinigten Arabischen Emirate (plus 17 Prozent), nach Japan und in die Republik Korea (jeweils mit plus 15 Prozent). Dagegen fielen die Preisanstiege nach Brasilien mit einem Plus von knapp drei Prozent
und für innereuropäische Transporte (plus sechs Prozent) geringer aus.
Barfuß Autofahren?
Ohne Schuhe nicht ans Steuer
München, 23. August 2011 - Darf Mann/Frau barfuß Auto fahren? Oder in Flip-Flop-Schlappen? Ist das erlaubt oder verboten? Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) hat zu diesem beliebten Party-Thema ein paar Antworten zusammengestellt.
Chemiemärkte 2010: Deutschland ist Exportweltmeister bei Chemieprodukten
Deutschland ist Exportweltmeister von Chemieprodukten
Frankfurt/Main, 4. August 2011 - Exportweltmeister von Chemieprodukten im Jahr 2010 ist Deutschland. Und die Aussichten, diese Position auch 2011 zu behaupten, sind gut.
Schulanfänger
Vorsicht Schulanfänger
München, 1. August 2011 - In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland beginnt Anfang der kommenden Woche für viele ABC-Schützen der "Ernst des Lebens".
Da heißt es für Autofahrer, besonders aufmerksam zu sein.
LBA Luftfahrtsicherheit Abteilung S
Strengere Auflagen für Kreosot
Brüssel, 26. Juli 2011 - Für die industrielle Nutzung von Kreosot - einer giftigen Chemikalie, die für die Behandlung von hölzernen Bahnschwellen, Leitungsmasten und Zäunen verwendet wird - gelten nach einer Verschärfung der Vorschriften durch die Kommission ab dem 1. Mai 2013 strengeren Auflagen.
Biozide Kreosot
S wie Schneckentempo
Hamburg, 20. Juli 2011 - Eine neue Fachabteilung des Luftfahrt-Bundesamt (LBA) sieht sich mit einer immensen Erwartungshaltung konfrontiert. Und beugt schon mal Enttäuschungen vor.
Nachhaltige Logistik
"Von Vorbildern lernen"
Hamburg, 20. Juli 2011 - Ökologische Ziele und soziales Engagement stehen keineswegs im Widerspruch zum wirtschaftlichen Erfolg. Die Preisträger des HANSE GLOBE, Hamburgs Preis für nachhaltige Logistik, haben das bereits bewiesen. Jetzt wird der Wettbewerb wieder aufgelegt: Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 12. Oktober.
Ersatzstoffe Gefahrstoffverordnung
Hilfe bei der Suche nach Ersatzstoffen
Sankt Augustin, 19. Juli 2011 - Ein dem GHS angepasstes Spaltenmodell des Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hilft bei der Suche nach weniger gefährlichen Ersatzstoffen.
DGUV2 Abzocke Vorschriftenänderungen
Vorsicht Abzocke
Berlin, 18. Juli 2011 - Die Einführung der DGUV Vorschrift 2 wird im Moment verstärkt von unseriösen Geschäftemachern genutzt. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung warnen davor, sich auf diese Angebote einzulassen.
Führerscheinprüfung per Handy oder Tablet PC
Theoretische Führerschein-Prüfung per Handy oder Tablet PC
Bonn, 18. Juli 2011 - Für die Theorieprüfung lernen - das ist nun auch auf dem Handy oder dem Tablet möglich.
Amerika Gefahrgutvorschriften Gefahrzettel Placards Kennzeichen 49 CFR
49 CFR auf vier Seiten
Hamburg, 15. Juli 2011 - Eine Veröffentlichung der Pipeline & Hazardous Materials Safety Administration (PHMSA) führt visuell durch die 49 CFR "Signalwelt".
Chemische Industrie Umsatz Investitionen Preise Beschäftigung Erstes Halbjahr 2011
Chemische Industrie unter Volllast
Frankfurt/Main, 14. Juli 2011 - Im ersten Halbjahr 2011 stieg die Produktion der deutschen chemischen Industrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent. Auch für die zweite Jahreshälfte ist der Verband der Chemischen Industrie (VCI) optimistisch.
Luftfracht Frankfurt Halbjahr 2011 Bilanz
Im Juni weniger Luftfracht
Frankfurt, 12. Juli 2011 - Das erste Halbjahr 2011 schließt der Luftfrachtumschlag am Frankfurter Flughafen mit einem Wachstum von einem Prozent ab. Allerdings zeigte sich im Juni eine Delle.
Tunnel Türkei Gefahrgut Verbote
Türkei gibt für Gefahrgut gesperrte Tunnel bekannt
Genf, 6. Juli 2011 - Auf der Liste der für Gefahrguttransporte verbotenen Tunnel stehen insgesamt 15 Autobahntunnel und fünf Tunnel auf Bundesstraßen in der Türkei.
Das Verbot gilt für alle Gefahrgutklassen.
Zum Download: Die offizielle Bekanntmachung der Türkei bzw.
die Tunnel-Liste.
Luftfracht 1. Quartal 2011 Rekordwert
Luftfracht mit Rekordwert
Wiesbaden, 5. Juli 2011 - Von Januar bis März 2011 überschritt das Volumen im Luftfrachtverkehr (erstmals im Quartal eines Kalenderjahrs) die Schwelle von einer Million Tonnen. Das entspricht gegenüber dem
Jahresvorjahrquartal einem Zuwachs von fast 13 Prozent. Das Wachstum wurde vor allem im Frachtverkehr mit dem amerikanischen Kontinent (plus 19 Prozent) erzielt.
Aber auch für Asien - dem wichtigsten Kontinent im Luftfrachttransport - und für Europa legten die Luftfrachtmengen mit jeweils knapp zehn Prozent zu, meldet das Statistische Bundesamt.
ConChecker im Hamburger Hafen
"Bleiben Sie im Fahrzeug sitzen"
Hamburg, 4. Juli 2011 - Seit heute wird für zehn Wochen an der Ostrampe der Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen gearbeitet. Damit es nicht zu Rückstaus an der dortigen Zollstation Neuhof kommt, werden in dieser Zeit wieder die bewährten "ConChecker" eingesetzt.
Feuerwehr Vertrauen Pegasus Award
Feuerwehrleute am vertrauenswürdigsten
Berlin, 1. Juli 2011 - Zum neunten Mal in Folge gelang es den Feuerwehrleuten, sich in der jährlichen Vertrauens-Umfrage der Zeitschrift Reader's Digest an die Spitze zu setzen. 95 Prozent der Befragten in Deutschland (Vorjahr: 94 Prozent) sprachen den 1,3 Millionen Feuerwehrleuten ein "sehr hohes" bzw. "ziemlich hohes" Vertrauen aus. Auf den Plätzen zwei und drei: Piloten und Krankenschwestern. Mit sieben Prozent auf Platz 20: Politiker.
Ladungssicherung Kontrollen Norm
LASI-Kontrollen nach VDI
Königswinter, 24. Juni 2011 - Die Verkehrsreferenten der Bundesländer haben in puncto Ladungssicherungsvorschriften eine klare Entscheidung getroffen. In Deutschland wird weiterhin einheitlich nach der DIN EN 12195-1:2003 - also auf Basis der VDI Richtlinie 2700 ff - kontrolliert. Dieser Beschluss ist für alle Kontrollbehörden der Länder sowie das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) bindend. Nach der kürzlich veröffentlichten Norm DIN EN 12195-1:2010 gab es Verunsicherung darüber, welche Norm künftig gültig ist. Dieser Beschluss der Arbeitsgruppe der Verkehrsreferenten verkehrspolizeiliche Angelegenheiten der Landesinnenministerien der Bundesländer sorgt für Klarheit. Der Königsberger Ladungssicherungskreis (KLSK) begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich.
Werkstatt Service Briefkästen
Autoschlüssel nicht in Werkstattbriefkasten
München, 21. Juni 2011 - Verschiedene Autowerkstätten bieten einen "Briefkasten-Service", für Kunden, die ihr Fahrzeug nicht während der Geschäftszeit zur Inspektion oder Reparatur bringen können. Sie fahren den Wagen dann abends oder nachts in den Hof der Werkstatt und werfen Schlüssel und Kfz-Schein in den Briefkasten. Doch genau das ist nicht ohne Risiko.
Zurrgurt Fälschung
Zurrgurt mit gefälschtem Prüfzeichen
München, 27. Mai 2011 - TÜV SÜD warnt vor einem gefährlichen Zurrgurt des chinesischen Herstellers Zhejiang Jiande Chunlei Electrical Hardware Co., der unter der Marke GO/ON vertrieben wird. Aufgrund einer mangelhaften Gurtschnalle rutscht der Zurrgurt durch den Klemmverschluss. Es ist bereits ein Fall bekannt, in dem es beim Transport von Booten auf einem Anhänger durch das Lösen des Zurrgurts fast zu einem schweren Unfall gekommen wäre.
Funketiketten
Funkstille nach dem Kauf
Berlin, 26. Mai 2011 - Funketiketten dürfen die Privatsphäre der Verbraucher nicht verletzen. Sie sind nach dem Kauf automatisch, unverzüglich und kostenlos zu deaktivieren.
SGCI heisst nun scienceindustries
Schweizer Chemieverband benennt sich um
Zürich, 19. Mai 2011 - Der Schweizer Chemieverband SGCI agiert fortan unter dem Namen "scienceindustries". Die Organisation vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von circa 250 Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Pharmazie und Biotechnologie. Gegründet wurde der Verein 1882 als Schweizerische Gesellschaft für Chemische Industrie (SGCI). Der Namensänderung muss die Generalversammlung am 24. Juni 2011 noch zustimmen.
Jade-Weser-Port-Anbindung
Grünes Licht für Schienenausbau zum Jade-Weser-Port
Berlin, 18. Mai 2011 - Die Finanzierung steht - noch in diesem Jahr soll die Schienenstrecke zum Jade-Weser-Port ausgebaut werden.
Loreley-Unfall
Loreley-Unfall lässt Güterumschlag einbrechen
Wiesbaden, 17. Mai 2011 - Die wochenlange Sperrung der Rheinschifffahrt wegen eines am 13. Januar 2011 havarierten Gefahrguttankers hat zu einem dramatischen Einbruch bei den hessischen Häfen geführt.
TUIS Bilanz 2010
Zehn Prozent mehr Einsätze für TUIS
Berlin, 16. Mai 2011 - Exakt 1.102 Mal leistete das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) der deutschen chemischen Industrie bei Transportunfällen mit Chemikalien im vergangenen Jahr bundesweit freiwillige Hilfe. Das ist ein Plus von 10,4 Prozent. Dies geht aus der aktuellen Einsatzstatistik hervor, die der Verband der Chemischen Industrie (VCI) heute in Berlin vorgestellt hat.
VDSI-Thesen zum Atomunfall in Japan
VDSI-Thesen zu dem Atomunfall in Japan
Wiesbaden, 19. April 2011 - Die bislang vorliegenden Informationen lassen den Rückschluss zu, dass der Reaktorkomplex in Fukushima grundsätzlich nicht für die Stärke der über Japan hereingebrochenen Naturkatastrophen ausgelegt war. Mittlerweile gibt es auch Hinweise darauf, dass es möglicherweise schon vor den Naturkatastrophen gravierende Lücken in den sicherheitstechnischen Maßnahmen und Kontrollen im Atommeiler gegeben hat, meldet der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI). Anlass für den Verband vier Thesen, wie künftig Technik bewertet und deren Folgen abgeschätzt werden können, zur Diskussion zu stellen.
Seeschifffahrt bleibt 2010 unter Vorkrisen-Niveau
Seeschifffahrt bleibt 2010 unter Vorkrisen-Niveau
Wiesbaden, 14. April 2011 - Im Jahr 2010 nahm der Seegüterumschlag deutscher Häfen um fünf Prozent zu, der Containerverkehr sogar um über zehn Prozent, gibt das Statistische Bundesamt (Destatis) bekannt.
Kräftig zugelegt haben die Seefrachtraten.
Rekord bei Containern in der Binnenschifffahrt
Rekord bei Containern in der Binnenschifffahrt
Wiesbaden, 13. April 2011 - Die Binnenschifffahrt transportierte im Jahr 2010 fast 13 Prozent mehr Güter. Dennoch liegt die transportierten Gütermenge unter der im Jahr 2008.
Die Containerbeförderung erreicht aber Spitzenwerte.
Rekord bei Containern in der Binnenschifffahrt
Luftfracht legt im ersten Quartal 2011 zu
Frankfurt, 12. April 2011 - Am Flughafen Frankfurt wurden im ersten Quartal 2011 über 540.000 Tonnen Luftfracht verladen - 3,5 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten des Jahres 2010.
Aber im März zeigen sich bereits die wirtschaftlichen Folgen der Katastrophe in Japan, die teilweise zur
Unterbrechung von globalen Lieferketten geführt hat. Annähernd 203.000 Tonnen Luftfracht machen ein Minus von 0,3 Prozent aus.
Nachrichten gefahrgut.de
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Das Nachrichten-Archiv www.gefahrgut.de
Nothilfe-Schwertransport für Fukushima
Nothilfe-Schwertransport für Fukushima in Rekordzeit
Hamburg, 1. April 2011 - Der Not-Transport von Spezialpumpen für das havarierte japanische
Atomkraftwerk Fukushima ist von deutschen, niederländischen und belgischen Behörden in Rekordzeit genehmigt worden.
Preissteigerungen Luftfracht
Preise für Luftfracht stiegen 2010 um ein Viertel
Wiesbaden, 9. März 2011 - Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachten lagen im Jahresdurchschnitt 2010
um etwa ein Viertel höher als im Jahr 2009.
Auf Bahnstreik vorbereitet
Auf Bahnstreik vorbereitet
Frankfurt am Main, 8. März 2011 - Die deutschen Einkäufer sind auf den
drohenden Streik im Güterverkehr vorbereitet. Sie haben ihre Lehren
aus den Arbeitskämpfen der Jahre 2007/2008 gezogen, verlautbart der Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik.
Luftfracht mit Rekordwerten
Luftfracht mit Rekordwerten
Wiesbaden, 15. Februar 2011 - Im Jahr 2010 erzielten die deutschen Flughäfen bei Luftfracht ein Plus von 23 Prozent gegenüber 2009.
Das ist der höchste bisher nachgewiesenen Zuwachs im Rahmen der Luftfahrtstatistik, teilt das Statistische Bundesamt mit.
BAM relauncht TES
BAM relauncht TES
Berlin, 14. Februar 2011 - Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat ihr Gefahrgutportal www.tes.bam.de grundlegend überarbeitet.
Flughafen München mit Luftfracht Rekordwert
Flughafen München mit Luftfracht Rekordwert
München, 8. Februar 2011 - Neue Höchstmarken aus dem Luftfrachtgeschäft meldet der Flughafen München.
Pflicht Tagfahrleuchten
Tagfahrleuchten für alle Neufahrzeuge sind Pflicht
Hannover, 8. Februar 2011 - Von heute an ist es Pflicht, alle neuen Pkw- und Transportertypen mit Tagfahrleuchten auszustatten.
Preisanstieg bei Seefracht
Preisanstieg bei Seefracht
Wiesbaden, 1. Februar 2011 - Der Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
im Jahresdurchschnitt 2010 in Euro-Notierung um 77,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
Binnenschifffahrt legt zu
Binnenschifffahrt legt zu
Wiesbaden, 18. Januar 2011 - Binnenschiffe transportieren wieder mehr Güter. Das Vorkrisen-Niveau ist jedoch noch nicht erreicht.
Am besten entwickelt sich der Containerverkehr.
Abfalltransporte: BGL reicht Beschwerde gegen Italien ein
Abfalltransporte: BGL reicht Beschwerde gegen Italien ein
Frankfurt am Main, 11. Januar 2011 - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat gemeinsam mit europäischen Schwesterverbänden
bei der EU-Kommission eine Beschwerde zu den nach seiner Auffassung EU-rechtswidrigen Regelungen bei grenzüberschreitenden Abfalltransporten nach und aus Italien eingelegt.
Gewalt gegen deutsche Lkw-Fahrer
Frankfurt am Main, 24. Januar 2012 - Während der Straßenblockaden in Italien ist es zu Übergriffen auf deutsche Lkw-Fahrer gekommen. Jetzt bittet der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) das auswärtige Amt um Hilfe.
Seit Montag blockieren Transportunternehmen in Italien zahlreiche Autobahnen, Mautstationen und Landstraßen. Mehr als 60 Straßenblockaden führen in einigen Regionen bereits zu Versorgungsengpässen. Nach BGL-Angaben werden auch mehrere hundert deutsche Lkw-Fahrer in den Blockaden in einer Art Geiselhaft festgehalten. Bei den teilweise chaotischen Zuständen ist es bereits zu gewalttätigen Übergriffen auf deutsche Lkw-Fahrer gekommen, die versucht haben ihre Fahrt fortzusetzen. Aber nicht nur die Gesundheit der deutschen Fahrer ist gefährdet, sondern auch Fahrzeuge und Ladung wurden bereits beschädigt. In mehreren Fällen wurden deutsche Fahrer unter Gewaltandrohung der Streikposten aufgefordert, die Kühlaggregate ihrer Lkw abzustellen, mit dem Ziel geladene frische Lebensmittel verderben zu lassen.
Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat in einem Schreiben an die Staatssekretäre des Auswärtigen Amt und des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung auf die angespannte Situation in Italien hingewiesen. Die Staatssekretäre wurden darin gebeten, alle notwendigen Schritte zu ergreifen, um "die körperliche Unversehrtheit unserer Fahrer zu gewährleisten, aber auch Fahrzeuge samt Ladung vor Übergriffen zu schützen". Des Weiteren hat der BGL auf die humanitäre Situation der in den Blockaden festsitzenden Fahrer hingewiesen, die derzeit keinerlei Möglichkeit der Versorgung haben und denen selbst einfachste sanitäre Einrichtungen nicht zur Verfügung stehen. Zwar hat nach BGL-Informationen die EU-Kommission bereits Kontakt mit der italienischen Innenministerin aufgenommen, um Italien auf seine Verpflichtung zur Sicherung des freien Warenverkehrs hinzuweisen. Sichtbare Maßnahmen der italienischen Regierung die Blockaden aufzuheben, kritisiert der BGL, sind derzeit allerdings nicht festzustellen. EU-Mitgliedsstaaten sind nach den EU-Verträgen grundsätzlich verpflichtet, alle notwendigen und angemessenen Maßnahmen zu ergreifen, um einen freien Warenverkehr auf dem eigenen Territorium sicherzustellen.
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Lkw-Fahrer sitzen in Straßenblockaden in Italien fest
Frankfurt am Main, 23. Januar 2012 - In Italien werden seit heute morgen zahlreiche Autobahnen und Landstraßen blockiert.
Zu diesen Blockaden aufgerufen hat der italienische Straßentransportverband Trasportounito. Auch zahlreiche deutsche Lkw-Fahrer, die von den Streikaktionen überrascht wurden, sitzen in den Blockaden fest. Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) fordert die zuständigen Behörden auf, die Rechte unbeteiligter deutscher Fahrer in den Blockaden zu schützen. So soll der italienische Staat gewährleisten, dass die Demonstrationen und Blockaden friedlich verlaufen, und sicherstellen, dass Menschen und Fahrzeuge unversehrt bleiben. Bei Lkw-Blockaden in Italien kam es nach Verbandsangaben in der Vergangenheit leider immer wieder zu Übergriffen, bei denen unbeteiligte deutsche Fahrer verletzt und Fahrzeuge beschädigt wurden. Des Weiteren, so der BGL, muss dafür Sorge getragen werden, dass die in den Blockaden festsitzenden Fahrer ausreichende Versorgungsmöglichkeiten haben. Die Blockaden sollen nach Angaben von Trasportounito bis Freitag, den 27.Januar 2012 bis Mitternacht andauern und bedeuten für die "festgesetzten" Fahrer eine harte Geduldsprobe.
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Silvesterfeuerwerk 2011: Darauf sollten Sie achten
Berlin, 22. Dezember 2011 - Käufer von Feuerwerksartikeln sollten insbesondere auf eine der drei Nummern achten, die seit Inkrafttreten des neuen Sprengstoffgesetzes zum 01.10.2009 auf den Verpackungen aufgedruckt ist:
BAM-Identifikationsnummer, Registriernummer, CE-Kennzeichen.
1. BAM-Identifikationsnummer BAM-F2-XXXX.
Die BAM-Identifikationsnummer setzt sich zusammen aus dem Kürzel BAM, F2 für Feuerwerk der Kategorie 2, das von Personen ab 18 Jahre angezündet werden darf, und einer fortlaufenden Nummer, die durch XXXX symbolisiert wird. Sie muss in der Anleitung aufgeführt sein.
In Deutschland sind alle Feuerwerksartikel vom Hersteller oder Einführer der BAM anzuzeigen, die zum Nachweis der Anzeige eine Identifikationsnummer vergibt.
Nach der Richtlinie 2007/23/EG über das Inverkehrbringen pyrotechnischer Gegenstände, die mit Hilfe des neuen Sprengstoffgesetzes und deren Verordnungen in deutsches Recht implementiert wurde, muss Feuerwerk in ganz Europa einheitlich geprüft werden. Die 40-jährige Erfahrung der BAM, wie Feuerwerk für den sicheren Umgang geprüft wird, floss in diese Richtlinie und die entsprechenden Prüfnormen mit ein. Derzeit sind 13 Organisationen in Europa als Benannte Stellen (engl.: Notified Body, NB) aufgeführt, die Feuerwerksartikel prüfen dürfen. Jede Benannte Stelle wird durch eine Kennnummer kodiert. Die BAM hat die Kennnummer 0589.
2. Registriernummer
Für eine Baumusterprüfung werden typenabhängig verschiedene Prüfungen an jeweils 33 Proben durchgeführt. Erfüllt davon auch nur eine Probe nicht alle vorgeschriebenen Anforderungen, erteilt die Benannte Stelle keine Registriernummer. Das Baumuster geht zurück und kommt nicht auf den Europäischen Markt. Eine Registriernummer für einen Feuerwerkskörper der Kategorie F2 ist wie folgt aufgebaut:
Registriernummer: YYYY-F2-ZZZZ.
Hierbei beschreibt YYYY die Kennnummer der benannten Stelle, ZZZZ ist eine fortlaufende Nummer.
3.CE-Kennzeichen
Als dritte Nummer finden die Verbraucher das CE-Kennzeichen kombiniert mit der Kennnummer der Benannten Stelle auf der Verpackung. Sie gibt an, welche Benannte Stelle die Qualitätssicherung beim Hersteller oder Einführer überwacht.
Gemäß den Übergangsvorschriften sind bis zum Jahr 2017 die neuen und die alten Kennzeichnungen in Deutschland nebeneinander gültig. Das bisherige Zulassungszeichen setzte sich aus der folgenden Kombination zusammen: BAM-P II-XXXX. P II steht für Pyrotechnik der Klasse 2 (Feuerwerk für Personen ab 18 Jahre), XXXX für eine fortlaufende Nummer.
Nach der neuen Prüfnorm DIN EN 15947 hat sich die Nettoexplosivstoffmasse (NEM) in Batterien, Kombinationen und Fontänen erhöht. So waren nach alter Rechtslage beispielsweise nur 200 g NEM in einer Batterie der Klasse II in Deutschland erlaubt. Eine Batterie oder Kombination der Kategorie 2 darf heute, außer Kombinationen, die Fontänen enthalten, eine NEM von höchstens 500 g aufweisen. Bei Kombinationen, die Fontänen enthalten, darf die NEM hingegen höchstens 600 g betragen, wobei nicht mehr als 500 g davon in den anderen Elementen außer Fontänen enthalten sein dürfen. Bei Batterien, die nur aus Fontänen bestehen, darf die NEM höchstens 600 g betragen.
Dabei setzt sich die Nettoexplosivstoffmasse aus der Menge an Schwarzpulver und allen anderen pyrotechnischen Effekten zusammen. Die Stoffe, die die pyrotechnischen Effekte ausmachen, erzeugen Farben, Glitzer und Glimmer. Bei Knallkörpern der Kategorie F2 sind weiterhin maximal 6 g Schwarzpulver erlaubt. Blitzknallkörper hingegen dürfen in Deutschland nur mit behördlicher Erlaubnis verwendet werden.
Insgesamt hat die BAM in den Kategorien F1 (Feuerwerk für Personen ab 12 Jahre) und F2 in diesem Jahr 203 Artikeln eine Registriernummer vergeben, davon erhielten 81 neue Artikel nach bestandener Prüfung diese Nummer. Die restlichen 122 Artikel sind Umschreibungen alter, bereits nach deutschem Sprengstoffgesetz zugelassene Feuerwerksartikel. 35 Artikel, deren Baumuster durch die BAM geprüft wurden, erhielten keine Registriernummer, das entspricht einer Versagungsquote von 43 Prozent.
261 Mal hat die BAM ihre BAM-Identifikationsnummer für Artikel der Kategorien F1 und F2 vergeben. Davon stellte die BAM 171 Identifikationsnummern direkt nach den Baumusterprüfungen aus, 90 weitere Identifikationsnummern beziehen sich auf Baumuster, die durch eine andere Benannte Stelle geprüft wurden. Die BAM hat bei diesen Artikeln die Ergebnisse nach Aktenlage bewertet und danach ihre Identifikationsnummer vergeben.
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Wenn das Handy vor der Radarfalle warnt
München, 22. November 2011 - Geräte zur Warnung vor Radarfallen sind in Deutschland verboten. Dieses Verbot gilt nach Angaben des ADAC aber nicht nur für klassische Warngeräte, sondern auch für Navigationsgeräte oder Mobiltelefone, die vor Blitzern warnen.
Sind solche Geräte mit Ankündigungsfunktionen, sogenannten POI-Warnern, ausgestattet, dürfen diese im Fahrzeug nicht benutzt werden. Auch wenn Verkäufer oder Hersteller ihren Kunden oft das Gegenteil mit auf den Weg geben: Wer trotz dieses Verbots ein solches Gerät betriebsbereit an Bord hat, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld von 75 Euro und vier Punkten in Flensburg rechnen.
Auch wer sich während der Fahrt beispielsweise mit seinem Smartphone in einer Facebook-Gruppe über die Standorte von Radargeräten auf der Strecke informiert, begeht diese Ordnungswidrigkeit. Findet die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen Radarwarner, kann er sichergestellt und auch vernichtet werden. Diese Vorgehensweise ist aber nicht ohne Weiteres auf Navigationsgeräte oder Mobiltelefone übertragbar: Da solche Geräte vorrangig eine andere Funktion erfüllen, bestehen erhebliche Zweifel, ob eine Beschlagnahme oder gar Vernichtung verhältnismäßig wäre.
Doch es gibt auch legale Maßnahmen zur Warnung vor Messstellen. So sind Radiomeldungen nicht verboten, da sie unabhängig vom aktuellen Standort des Empfängers gegeben werden. Auch das Warnen anderer Verkehrsteilnehmer mittels Handzeichen oder Schildern ist grundsätzlich nicht verboten. Sollten and ere Verkehrsteilnehmer aber behindert oder abgelenkt werden, kann die Polizei das Warnen untersagen. Die häufige Praxis, mit der Lichthupe auf Blitzer aufmerksam zu machen, ist allerdings nicht erlaubt und wird mit einem Bußgeld von zehn Euro bestraft.
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Top-Entscheider meiden soziale Netzwerke
Hamburg, 15. November 2011 - Die große Mehrheit der deutschen Top-Entscheider hält sich von den sozialen Netzwerken im Internet fern. Das zeigt das "Capital-Elite-Panel", eine Befragung von Top-Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Wirtschaftsmagazins 'Capital' erhoben hat.
Danach nutzen 72 Prozent der Elite weder Xing, LinkedIn noch Facebook. Lediglich 28 Prozent sind laut 'Capital' in einem der großen sozialen Netzwerke aktiv. Den größten Anteil weisen mit 43 Prozent die Entscheider auf, die mit den Grünen sympathisieren, unter den SPD-Anhängern sind es rund ein Drittel, unter Unions-Befürwortern jeder Vierte und bei den FDP-nahen Entscheidern jeder Fünfte.
Für das "Capital Elite-Panel" hat das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) 519 Spitzenpolitiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter befragt, darunter 19 Minister und Ministerpräsidenten, 21 Leiter von Bundes- bzw. Landesbehörden sowie 77 Vorstände und Geschäftsführer von Unternehmen mit mehr als 20.000 Mitarbeitern.
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Strafen für Gaffer
München, 24. Oktober 2011 - Wenn es auf der Autobahn kracht, ist es keine Seltenheit, dass andere Autofahrer anhalten. Doch nicht etwa um zu helfen, sondern um zu schauen und zu fotografieren. Nach Unfällen gibt es nach Angaben des ADAC immer mehr Behinderungen durch sensationslustige Zuschauer.
Dabei ist ein solches Verhalten kein Kavaliersdelikt: Wer Rettungsarbeiten behindert, muss mit einem Bußgeld von mindestens 40 Euro, im schlimmsten Fall sogar mit 5 000 Euro rechnen. Außerdem können Gaffer wegen der Behinderung von Einsatzkräften auch in Haft genommen werden.
Auch wer vermeintlich aus der Ferne zusieht und das Auto auf dem Pannenstreifen abstellt, aber damit eine Rettungsgasse blockiert, muss mit 20 Euro Strafe rechnen. Seit einigen Jahren ist laut ADAC zu beobachten, dass das Phänomen des Gaffens immer weiter zunimmt. Die Rufe nach härteren Bestrafungen derer, die Rettungseinsätze behindern, werden immer lauter. Doch in der Praxis haben die Einsatzkräfte der Polizei nach Unfällen Wichtigeres zu tun, als die Personalien der Gaffer aufzunehmen und diese zu bestrafen. Die schnelle Versorgung der Verletzten oder das Absperren der Unfallstelle muss an erster Stelle stehen, um Schlimmeres zu verhindern.
Wer als Erster an eine Unfallstelle kommt, muss laut ADAC Erste Hilfe leisten und den Unfall der Polizei melden. Wenn schon Einsatzkräfte an Ort und Stelle sind, ist alles zu unterlassen, was die Retter in ihrer Arbeit beeinträchtigen könnte. Wer den Unfall auf der Gegenspur begafft und deshalb bremst, bringt sich und andere in Gefahr und wird so vielleicht gleich selbst Opfer anderer Gaffer.
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Lkw im Dunkeln besser sehen
Berlin, 10. Oktober 2011 - Reflektorstreifen können die Sichtbarkeit von Lkw erhöhen. Darauf weisen Unfallkassen und Berufsgenossenschaften im Rahmen ihrer Präventionskampagne "Risiko raus!" hin.
Dr. Jörg Hedtmann, Präventionsleiter der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft, sagt: "Die Art des Fahrzeuges und seine Ausmaße können durch die sogenannten Konturmarkierungen viel schneller erkannt werden. Besonders bei unfallträchtigen Lichtverhältnissen, insbesondere während der Dämmerung oder nachts, werden diese Fahrzeuge erheblich früher sichtbar."
In Deutschland sind seit dem 1. Juli 2011 bei allen Neuzulassungen von Nutzfahrzeugen mit einem Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen und einer Seitenlänge von mehr als sechs Metern sowie einer Breite von mehr als 2,10 Metern retroreflektierende Konturmarkierungen verpflichtend. In der EU sollen die Markierungen ab Oktober 2011 vorgeschrieben werden. Dies gilt allerdings nur für Neufahrzeuge, eine Vorschrift zur Nachrüstung ist nicht vorgesehen. Empfehlenswert ist die Nachrüstung aber allemal - zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.
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Kein Reitstreifen für Zebras
München, 20. September 2011 - Ist ein Grünstreifen ein Seitenstreifen? Grundsätzliches dazu stellte jetzt das Amtsgericht Schmalenberg fest. Und klärt en passant darüber auf, warum der Zebrastreifen kein Reitstreifen für die Gattung equus ist.
Gilt für den Seitenstreifen an einer Straße ein Parkverbot, ist auch auf einem angrenzenden Grünstreifen das Parken nicht erlaubt. Das stellte das Amtsgericht Schmallenberg fest. Eine Autofahrerin hatte auf einem Grünstreifen geparkt, obwohl dort ein Halteverbotsschild mit dem Zusatzzeichen mit der Aufschrift "auch auf dem Seitenstreifen" aufgestellt war. Sie wehrte sich gegen das Knöllchen über 15 Euro, da der Grünstreifen kein Seitenstreifen sei: Unter einem Seitenstreifen sei der unmittelbar neben der Fahrbahn befindliche Teil der Straße zu verstehen. Der Grünstreifen sei dagegen neben der Straße und daher weder Verkehrsfläche noch Seitenstreifen.
Wie der Allgemeine Automobil-Club Deutschland (ADAC) mitteilt, erschien das dem Gericht als Haarspalterei: Für die Auslegung des "Seitenstreifens" sei nicht allein der strenge Wortlaut, sondern der allgemeine Sprachgebrauch eines durchschnittlichen Verkehrsteilnehmers zugrunde zu legen. Denn andernfalls - so das Gericht in seinem Beschluss vom 15. Juli 2011 (Az: 6 OWi 2/11) - könnte man auch davon ausgehen, bei einem Zebrastreifen handle es sich "um einen Reitstreifen für Säugetiere der Gattung Equus und der Arten Equus grevyi, Equus zebra oder Equus quagga, während der Zebrastreifen jedoch tatsächlich Fußgängern Vorrang gewährt."
Der ADAC weist darauf hin, dass das Gericht bei der Auslegung der Parkregeln zwar in der Sache Recht hat: Das Verbot, auf dem Seitenstreifen zu parken, erfasst auch das Parken auf dem geschotterten Grünstreifen. Allerdings ist nicht bekannt , ob die Betroffene über die ungewöhnliche Begründung des Gerichts schmunzeln konnte. In jedem Fall hat das Gericht mit dieser Auslegung des Begriffs Zebrastreifen juristisches Neuland betreten.
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Explosivstoff unzureichend gekennzeichnet
Berlin, 8. September 2011 - Gegenwärtig wird der Stoff 5-(Ethylthio)-1H-tetrazol (technisch rein; CAS-Nummer: 89797-68-2) offensichtlich vermehrt nach Deutschland eingeführt, verbracht und hergestellt, vertrieben, anderen überlassen oder verwendet, ohne dass auf dessen explosive Eigenschaften hingewiesen bzw. der Stoff entsprechend gekennzeichnet wird.
Die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung hat die Explosionsgefährlichkeit dieses Stoffes nach dem deutschen Sprengstoffgesetz (SprengG) festgestellt und bekannt gemacht
(Feststellungsbescheid Nr. 438 vom 10. April 2003).
Nach EG-Richtlinie 67/548/EWG muss der Stoff daher auch mit R2 und nach der CLP-Verordnung (Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen) entsprechend seiner explosiven Eigenschaften eingestuft und gekennzeichnet werden.
Die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung weist auf die sich aus der Stoffgruppenzuordnung nach § 1 Absatz 3 in Verbindung mit den §§ 40 und 41 des Gesetzes über explosionsgefährliche Stoffe (SprengG) ergebenden Straf- und Bußgeldvorschriften hin.
Nach den uns vorliegenden Informationen ist der Stoff kein Gefahrgut und unterliegt nicht den Vorschriften nach ADR/RID, IMDG-Code und IATA-DGR (die Redaktion).
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Ohne Schuhe nicht ans Steuer
München, 23. August 2011 - Darf Mann/Frau barfuß Auto fahren? Oder in Flip-Flop-Schlappen? Ist das erlaubt oder verboten? Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) hat zu diesem beliebten Party-Thema ein paar Antworten zusammengestellt.
Nach Beobachtungen des Clubs fahren vor allem Frauen oft barfuß, mit Pantoletten oder Schuhen, die hinten offenen sind. Das mag zwar angenehm und erfrischend sein, doch bei einer Gefahrenbremsung kann das zu fatalen Folgen führen. Denn allzu leicht rutscht der Fuß vom Pedal ab. Außerdem ist es schwierig, ohne Schuhe den zum Bremsen nötigen Pedaldruck zu erreichen. Allerdings haben verschiedene Gerichte entschieden, dass dieses Verhalten nur dann mit Bußgeld geahndet werden kann, wenn es zum Unfall geführt hat.
Spärliche Oberbekleidung bei offenem Fenster, Cabrio fahren ohne Kopfbedeckung und Ähnliches kann zu Erkältungen, steifem Nacken oder Sonnenstich führen. Bei ungeeignetem Schuhwerk sieht das anders aus. Zwar darf die Polizei das nicht direkt beanstanden. Ein Fahrer ohne Schuhe erfüllt auch nicht den Tatbestand des "ungeeigneten Fahrzeugführers" (nach StVO). Aber Gerichte - so ein Sprecher des KS - beurteilen dies als "unvereinbar mit den Pflichten eines sorgfältigen Autofahrers". Die Folge ist, dass bei einem Unfall trotzdem Bußgeld oder Geldstrafe verhängt werden können, ganz abgesehen von der zivilrechtlichen Verantwortung, die auf den Autofahrer zukommen kann.
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Deutschland ist Exportweltmeister von Chemieprodukten
Frankfurt/Main, 4. August 2011 - Exportweltmeister von Chemieprodukten im Jahr 2010 ist Deutschland. Und die Aussichten, diese Position auch 2011 zu behaupten, sind gut.
Die deutsche Chemieindustrie verkaufte 2010 Waren im Wert von 144 Mrd. Euro ins Ausland. Sie ist damit deutlich vor den USA (129 Mrd. Euro) und Belgien (97 Mrd. Euro) der größte Chemieexporteur der Welt. Nachzulesen in der Studie "Chemiemärkte weltweit 2011", die der Verband der Chemischen Industrie (VCI) in Frankfurt veröffentlicht hat.
Nach einem Rückgang im Krisenjahr 2009 stieg die weltweite Nachfrage nach Chemikalien 2010 um 23 Prozent auf rund 3,1 Billionen Euro und übertraf damit erstmals die 3 Billionenmarke. Die größten Zuwächse gab es in Asien, Südamerika und Osteuropa. Dort waren Produkte aus Deutschland gefragt wie nie zuvor.
"Um Innovationen voranzutreiben, steigern die Chemieunternehmen ihre Forschungsausgaben dieses Jahr auf rund zehn Milliarden Euro. Daher ist der VCI zuversichtlich, dass Deutschland auch in den kommenden Jahren Exportweltmeister von Chemieprodukten bleibt", sagte VCI-Hauptgeschäftsführer Dr. Utz Tillmann. 2010 konnte die deutsche Chemieindustrie ihren Vorsprung bei den Exporten gegenüber den USA weiter ausbauen. Auch das laufendende Jahr stimmt zuversichtlich. Allein im ersten Halbjahr 2011 stiegen die deutschen Exporte im Vergleich zum Vorjahr um fast elf Prozent auf 77 Milliarden Euro.
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Vorsicht Schulanfänger
München, 1. August 2011 - In Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland beginnt Anfang der kommenden Woche für viele ABC-Schützen der "Ernst des Lebens".
Da heißt es für Autofahrer, besonders aufmerksam zu sein.
Bundesweit sind es rund 700.000 Sechsjährige, die eingeschult werden. Zu den vielen neuen Eindrücken kommt der Schulweg, den die Kleinen oft schon nach wenigen Tagen allein antreten. Ein Sprecher des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) erinnert daran, dass die jungen Verkehrsteilnehmer meist noch sehr unerfahren und damit besonders gefährdet sind. Sie können Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen noch nicht einschätzen. Daher kommt es immer wieder zu Unfällen. Auto- und Motorradfahrer sollten jetzt besonders aufmerksam und langsam fahren - vor allem in der Nähe von Grundschulen.
Gleichzeitig appellierte der KS an die Eltern: Sie können einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit leisten, indem sie den Schulweg mit ihren Sprösslingen rechtzeitig üben und sie auf mögliche Gefahrenstellen hinweisen. Oft ist es sinnvoll, einen Umweg zu machen, um einen kritischen Übergang zu meiden. Die Zeit sollte dabei keine Rolle spielen. Zwischen parkenden Autos ist es für Kinder besonders gefährlich, die Straße zu überqueren. Sicherer ist es an Ampeln oder Zebrastreifen.
Da Kinder kleiner sind als Erwachsene, sehen sie ihre Umwelt aus einer anderen Perspektive und verstehen manche Gefahrensituation nicht richtig. Wie es korrekt geht, lernen sie am Vorbild-Verhalten Erwachsener und durch Wiederholen bestimmter Abläufe. Deshalb sollten sich auch erwachsene Fußgänger an die Regeln halten, vor allem nicht bei rot die Straße überqueren. Kinder ahmen solch ein Verhalten gerne nach.
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Strengere Auflagen für Kreosot
Brüssel, 26. Juli 2011 - Für die industrielle Nutzung von Kreosot - einer giftigen Chemikalie, die für die Behandlung von hölzernen Bahnschwellen, Leitungsmasten und Zäunen verwendet wird - gelten nach einer Verschärfung der Vorschriften durch die Kommission ab dem 1. Mai 2013 strengeren Auflagen.
Der krebserregende Stoff Kreosot darf in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden, es sei denn, ein Unternehmen erhält die Genehmigung dazu. Verbraucher dürfen Kreosot seit 2003 nicht mehr verwenden.
Der neue Beschluss der Kommission, durch den die Biozid-Richtlinie geändert wird, geht auf eine Risikobewertung der Auswirkungen von Kreosot auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zurück. Kreosot ist in jeder Form krebserregend, und es bestehen erhebliche ökologische Risiken, wenn mit Kreosot behandeltes Holz direkt mit dem Erdreich oder Wasser in Kontakt kommt.
Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte: "Der heutige Beschluss wird die Umwelt für alle Menschen sicherer machen. Einige Anwendungen von Kreosot werden fortgesetzt, aber durch diese Auflagen wird gewährleistet, dass die Sicherheit immer an erster Stelle steht. Die Industrie sollte nun ihre Bemühungen verstärken, brauchbare, weniger umweltschädliche Alternativen zu finden."
Das industrielle Holzschutzmittel Kreosot wird seit über 100 Jahren verwendet. Allerdings wächst die Besorgnis über seine Toxizität. Kreosot ist ein komplexes Gemisch aus hunderten von verschiedenen Verbindungen, einschließlich bi- und polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK), die sehr schädlich für die Umwelt sind und ein nicht hinnehmbares Risiko für künftige Generationen darstellen.
Eisenbahnunternehmen setzen nach wie vor häufig mit Kreosot behandelte Holzschwellen ein, vor allem in ländlichen Gebieten oder an Orten, die schwer zu erreichen sind. Auch bei hölzernen Strom- und Telefonmasten ist der Stoff weit verbreitet. Des Weiteren findet mit Kreosot behandeltes Holz auf dem Markt für Umzäunungen in Landwirtschaft und Industrie großen Absatz.
Nach Lebenszyklusanalysen gibt es in bestimmten Fällen keine angemessenen Alternativen. Dementsprechend können die Mitgliedstaaten das Inverkehrbringen für klar definierte Anwendungen genehmigen, für die keine weniger umweltschädlichen Alternativen zur Verfügung stehen. In solchen Fällen gelten strenge Bedingungen, einschließlich Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer während der Behandlung des Holzes und des Umgangs mit behandeltem Holz. Die Konsultation der Interessenvertreter im Rahmen der Entscheidungsfindung zeigte, dass die Nutzung von Kreosot für bestimmte Anwendungen erhebliche volkswirtschaftliche Vorteile hat.
Die Mitgliedstaaten müssen die nationalen Gesetze zur Umsetzung dieser Rechtsvorschriften bis spätestens 30. April 2012 erlassen und veröffentlichen. Die Vorschriften gelten ab dem 1. Mai 2013.
Bei dem heutigen Beschluss handelt es sich um eine Änderung der Biozid-Richtlinie, durch die Kreosot zur Liste der Wirkstoffe mit auf Gemeinschaftsebene vereinbarten Anforderungen zur Verwendung in Biozid-Produkten in Anhang 1 hinzugefügt wird. Die Biozid-Richtlinie zielt darauf ab, den europäischen Markt für Biozid-Produkte und ihre Wirkstoffe zu harmonisieren, um ein hohes Maß an Schutz für Mensch, Tier und Umwelt zu erreichen.
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S wie Schneckentempo
Hamburg, 20. Juli 2011 - Eine neue Fachabteilung des Luftfahrt-Bundesamt (LBA) sieht sich mit einer immensen Erwartungshaltung konfrontiert. Und beugt schon mal Enttäuschungen vor.
Die am 15. Juli gestartete neue Abteilung S "Luftfahrtsicherheit" des LBA ist mit sechs Referaten und derzeit 95 Mitarbeiter ausgestattet. Arbeitsschwerpunkte unter anderem: "Reglementierte Beauftragte", "Bekannte Versender" zulassen und beaufsichtigen. Weiter wird S Luftfahrtsicherheit für die Eigensicherungsmaßnahmen der Luftfahrtunternehmen, für die Abnahme von Prüfungen der Luftsicherheitskontrollkräfte sowie für die Zulassung von Ausbildern für Luftsicherheitsschulungen zuständig sein.
Geplant ist zudem, das Abteilungs-Personal auf 376 Mitarbeiter aufzustocken.
Schon seit längerer Zeit steht das LBA bei dem Thema sichere Lieferkette unter Druck, verstärkt durch die - glücklicherweise vereitelten - Anschläge im letzten Jahr. Insbesondere monierten Kritiker in der Vergangenheit, dass sich mit den vorhandenen Ressourcen der Behörde das Thema "Bekannter Versender" nur im Schneckentempo voranbringen lasse: Ca. 65.000 "Bekannte Versender" benötigen eine behördliche Zulassung, mehr als 3.000 Anträge sind bereits eingegangen. Ein Antrag aber ist noch keine Zulassung, weitere Hürden müssen dann noch genommen werden, wie etwa das zu erarbeitende Sicherheitsprogramm. Gerade einmal 154 Unternehmen haben ein Sicherheitsprogramm "Bekannter Versender" beim LBA vorgelegt.
Abteilungspräsident Fred Müller, kommissarischer Leiter der neuen Organisationseinheit, dämpft auch wohlweislich allzu hohe Erwartungen: "Uns ist bewusst, dass alle Referate der neuen Abteilung in den kommenden Monaten vor einem sehr großen Arbeitsvolumen stehen und die Erwartungshaltung an uns immens ist. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass rund drei Viertel der insgesamt 376 Mitarbeiter der Abteilung erst noch rekrutiert, eingearbeitet und in die einzelnen Referate integriert werden müssen".
Mit der Arbeitsaufnahme der neuen Abteilung wird gleichzeitig das bisherige Referat B 6 "Luftsicherheit" in der Abteilung B "Betrieb" aufgelöst.
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"Von Vorbildern lernen"
Hamburg, 20. Juli 2011 - Ökologische Ziele und soziales Engagement stehen keineswegs im Widerspruch zum wirtschaftlichen Erfolg. Die Preisträger des HANSE GLOBE, Hamburgs Preis für nachhaltige Logistik, haben das bereits bewiesen. Jetzt wird der Wettbewerb wieder aufgelegt: Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 12. Oktober.
Mit dem Wettbewerb ruft die Logistik-Initiative Hamburg zum 5. Mal alle logistiknahen Unternehmen, Institutionen und öffentlichen Einrichtungen auf, nachhaltige Logistikkonzepte zu entwickeln, umzusetzen und von einer hochrangigen und unabhängigen Jury bewerten zu lassen. Unterstützt wird der HANSE GLOBE 2011 von der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Der Preisträger wird am 7. Dezember im Rahmen eines feierlichen Logistik-Dinners im Hamburger Rathaus geehrt.
Ob es um die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen für sozial benachteiligte Jugendliche mit mäßigen Schulabschlüssen geht, um den Einsatz umweltschonender Technologien am Hafen, oder um alternative Transportlösungen mit Binnenschiff und Schiene: Beim Thema "Nachhaltigkeit in der Logistik" ist die Hansestadt Wegbereiter. "Von Vorbildern lernen ist unser Credo beim HANSE GLOBE", sagt Prof. Dr. Peer Witten, Vorsitzender der Logistik-Initiative Hamburg. "Es gilt ökonomisch sinnvolle Entscheidungen zu treffen und dabei gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und die Umwelt zu schonen." Witten ist davon überzeugt: "Engagement in Nachhaltigkeit sichert eine gute Ausgangsposition im globalen Wettbewerb, weil Kunden verstärkt dieses einfordern und darüber hinaus häufig ein ressourcenschonendes Handeln auch mit Kostenvorteilen verbunden ist."
Für den Wettbewerb können Projekte eingereicht werden, die bereits umgesetzt sind, oder sich in der Umsetzungsphase befinden. Ob Konzepte zur Bewirtschaftung von Logistikhallen mittels erneuerbarer Energien, Anreiz-Systeme zur Ressourcenschonung, Trainingsprogramme für Mitarbeiter, Konzepte zur intelligenten Bündelung von Transporte oder unternehmerisches Engagement im Sinne sozialer Verantwortung: Gefragt sind Projekte, die die Logistik ganzheitlich effizienter machen und gleichzeitig dem Gemeinwohl dienen.
Beispiel 1: Vorreiterrolle bei Elektromobilität
Der Hamburger Logistikdienstleister Hermes ist Preisträger des HANSE GLOBE 2010. Prämiert wurde die firmeneigene Nachhaltigkeitsstrategie "WE DO!", die neben einem Masterplan zur Reduktion von CO2 im Fuhrpark und an den Standorten auch Auftraggeber des Unternehmens in den Klima- und Umweltschutz mit einbindet. "Damit übernimmt Hermes bewusst Verantwortung für die Umwelt und positioniert sich klar als Vorreiter und Wegbereiter in grüner Logistik", so Dr. Philip Nölling, kaufmännischer Geschäftsführer der Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD). Dazu gehört auch das Thema Elektromobilität: Bereits heute verfügt Hermes im Rahmen der "Modellregion Hamburg" über die größte gewerblich genutzte Elektroflotte. Das Unternehmen erprobt elektrisch mobile Fahrzeuge parallel in Berlin und Hamburg und trägt damit aktiv zur Förderung dieser Zukunftstechnologie bei.
Beispiel 2: Klimaschutz durch technologische Innovation
Die renommierte Forschungseinrichtung Fraunhofer SCS hat die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) gerade erst als einen von sechs "Vorreitern" für Nachhaltigkeit der Logistikbranche in Deutschland ausgezeichnet. Das Institut bescheinigt der HHLA ein "herausragendes nachhaltiges Niveau". Die HHLA baut seit Jahren ihr Engagement in der Nachhaltigkeit aus. So ist der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) nicht nur der am weitesten automatisierte, sondern auch der am stärksten elektrifizierte Containerterminal der Welt. Der CTA bezieht zudem Strom aus erneuerbaren Energiequellen und testet in einem Pilotprojekt die weltweit ersten batteriebetriebenen automatischen Container-Transportfahrzeuge (Automated Guided Vehicles). Dadurch konnte der CTA die CO2-Emissionen erheblich senken.
Papierlos bewerben
Bewerbungsunterlagen: www.hanseglobe.de
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Hilfe bei der Suche nach Ersatzstoffen
Sankt Augustin, 19. Juli 2011 - Ein dem GHS angepasstes Spaltenmodell des Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) hilft bei der Suche nach weniger gefährlichen Ersatzstoffen.
Nach der Gefahrstoffverordnung haben Betriebe eine Substitutionspflicht: Gefährliche Stoffe sollen möglichst durch - für die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten - weniger gefährliche Stoffe ersetzt werden. Bei der Fahndung hilft das IFA-Spaltenmodell, dass anhand einiger Kriterien eine vergleichende Beurteilung der eingesetzten Stoffen mit den potenziellen Ersatzstoffen erlaubt. Das Modell ist auf dem Stand vom Mai 2011 und wurde teilweise neu entwickelt, um den durch das Global Harmonisierten System der Einstufung und Kennzeichnung (GHS) ausgelösten Veränderungen gerecht zu werden.
Download PDF: GHS-Spaltenmodell
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Vorsicht Abzocke
Berlin, 18. Juli 2011 - Die Einführung der DGUV Vorschrift 2 wird im Moment verstärkt von unseriösen Geschäftemachern genutzt. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung warnen davor, sich auf diese Angebote einzulassen.
Die Masche funktioniert immer ähnlich: Am Telefon wird gedrängt, einen mündlichen Kaufvertrag abzuschließen. Angeboten werden beispielsweise neue Verbandkästen, Aushänge oder Infopakete mit Materialien zum Arbeitsschutz. Dabei erwecken die Anrufer den Eindruck, sie handelten im Auftrag oder mit Wissen des zuständigen Unfallversicherungsträgers. Kaufdruck wird mit dem Verweis auf die DGUV Vorschrift 2 erzeugt. Teilweise drohen die Anrufer auch mit Kontrollbesuchen oder der Benachrichtigung der Polizei, sollte das Unternehmen nicht auf das Angebot eingehen.
Berufsgenossenschaften und Unfallkassen warnen ausdrücklich davor, sich auf diese Offerten einzulassen. Denn keine dieser Firmen handelt mit Billigung oder gar im Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung.
Um die Unternehmen vor dieser dreisten Abzockerei zu schützen, stellen die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen klar:
- Infomaterial wie Broschüren oder Plakate, Seminare und Schulungsangebote sind für die Betriebe und öffentlichen Verwaltungen über ihre jeweilige BG oder Unfallkasse in der Regel kostenlos.
- Die Unfallversicherungsträger beauftragen weder eigene Mitarbeiter noch Dritte damit, Betriebe anzurufen, um ihnen Infomaterial oder Schulungen kostenpflichtig anzubieten.
- Die Unfallversicherungsträger beauftragen niemals externe Firmen damit, Mitgliedsunternehmen aufzusuchen oder Kontrollen durchzuführen. Die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen beschäftigen eigene Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die sich immer durch einen Dienstausweis ausweisen können.
Falls Betriebe Zweifel daran haben, ob ein Anruf oder ein Schreiben im Namen Ihrer Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse auch tatsächlich authentisch ist, sollten sie ihren Unfallversicherungsträger kontaktieren.
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Theoretische Führerschein-Prüfung per Handy oder Tablet PC
Bonn, 18. Juli 2011 - Für die Theorieprüfung lernen - das ist nun auch auf dem Handy oder dem Tablet möglich.
Mit einer kostenlosen Anwendung (App) für das iPhone und für Android-basierte Smartphones und Tablet PC wendet sich der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) an alle, die für die theoretische Fahrprüfung lernen oder einfach ihr Wissen über die Regeln im Straßenverkehr testen wollen. Der komplette amtliche Fragenkatalog einschließlich der dazugehörigen Bilder ist nach Fahrzeugklasse und Themengebiet geordnet, egal ob Pkw, Lkw oder Bus. Eine Statistik informiert den Benutzer darüber, wie viele Fragen er bereits richtig beantwortet hat und wo seine Schwächen liegen. Knapp vier Wochen nach Veröffentlichung wurde die App für Android bereits über 5.000 Mal heruntergeladen.
Freigegeben ist das Programm "Prüfungstrainer Junges Fahren" für Android-Versionen ab 1.6 und für das iPhone 4. Die Fahrschulbögen-App sind im AppStore und im Android-Market zu finden. Stichwort: "Junges Fahren".
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49 CFR auf vier Seiten
Hamburg, 15. Juli 2011 - Eine Veröffentlichung der Pipeline & Hazardous Materials Safety Administration (PHMSA) führt visuell durch die 49 CFR "Signalwelt".
Der "Hazardous Materials Markings,Labeling and Placarding Guide" der PHMSA zeigt die Kennzeichen, Gefahr- und Großzettel entsprechend dem Part 172 der 49 Code of Federal Regulations (CFR), bezogen auf die Unterkapitel Subpart D bis F. Zu jedem abgebildeten Zeichen ist außerdem der entsprechende Textabschnitt im 49 CFR genannt. Beispiel: Für die "Labels" der Klasse 6 (6.1 und 6.2) sind die Abschnitte §172.323, §172.405(c), §172.429, §172.430, §172.432 nach 49 CFR aufgeführt nebst einigen weiteren Hinweisen. Fazit: Praktisch für den raschen Überblick!
Download (pdf-Dokument): Hazardous Materials Markings, Labeling and Placarding Guide
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Chemische Industrie unter Volllast
Frankfurt/Main, 14. Juli 2011 - Im ersten Halbjahr 2011 stieg die Produktion der deutschen chemischen Industrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,5 Prozent. Auch für die zweite Jahreshälfte ist der Verband der Chemischen Industrie (VCI) optimistisch.
"Die deutsche Chemie darf sich im In- und Ausland berechtigte Hoffnungen auf eine weitere Belebung der Nachfrage nach Chemikalien machen", sagte der VCI-Präsident Dr. Klaus Engel. Für das Gesamtjahr 2011 erwartet der VCI allerdings einen etwas geringeren Produktionszuwachs von fünf Prozent. Der Grund: Schon wegen der hohen Kapazitätsauslastung der Anlagen werde sich das Expansionstempo in den kommenden Monaten verlangsamen. Im ersten Halbjahr war die Nachfrage bei einigen Chemikalien so groß, dass die Produktionskapazitäten zeitweise nicht ausreichten, so der VCI, um den Bedarf der Kunden zu bedienen.
Investitionen
Mit welcher Zuversicht die Unternehmen die weitere Geschäftsentwicklung betrachten, wird auch in den Investitionen deutlich. Der Chemieverband geht davon aus, dass die Deutschlands drittgrößte Branche mit rund sieben Milliarden Euro zehn Prozent mehr als im Vorjahr im Inland investiert.
Umsatz und Preise
Der Gesamtumsatz der deutschen chemischen Industrie stieg in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres gegenüber 2010 um zwölf Prozent auf insgesamt 90,5 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Kunden im Ausland wuchs um 13 Prozent auf 54,6 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz der deutschen Chemieunternehmen legte um knapp elf Prozent zu und erreichte ein Volumen von 35,9 Milliarden Euro. Steigende Rohstoffkosten zwangen viele Unternehmen, die Preise für ihre Produkte anzuheben.
Beschäftigung
Die gute Konjunktur macht sich nun auch in der Personalpolitik der Unternehmen bemerkbar. Die deutsche Chemieindustrie beschäftigte von Januar bis Juni 2011 durchschnittlich 423.000 Mitarbeiter. Das sind zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach Einschätzung des VCI-Präsidenten befördert diesen Aufwärtstrend auch die Sorge der Unternehmen, dass sich der allgemeine Fachkräftemangel auch auf die Branche ausweiten könnte. Zwar gebe es kein Problem bei gut ausgebildeten Chemikern, "aber viele unserer Mitgliedsunternehmen spüren bereits heute, dass es schwieriger ist, die angebotenen Ausbildungsplätze mit geeigneten Schulabgängern zu besetzen", betonte Engel. Auch um Spezialisten aus anderen Naturwissenschaften, um Informatiker oder Ingenieure werde es schon wegen der demographischen Entwicklung in den kommenden Jahren einen verstärkten Wettbewerb der Unternehmen auf dem Stellenmarkt geben.
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Im Juni weniger Luftfracht
Frankfurt, 12. Juli 2011 - Das erste Halbjahr 2011 schließt der Luftfrachtumschlag am Frankfurter Flughafen mit einem Wachstum von einem Prozent ab. Allerdings zeigte sich im Juni eine Delle.
Knapp 1,1 Millionen Tonnen wurden am Flughafen Frankfurt im ersten Halbjahr 2011 umgeschlagen. Das entspricht einem Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Im Juni aber ist das Frachtaufkommen eingebrochen. Gut 180.000 Tonnen stehen für ein Minus von 6,4 Prozent, das auch auf einen außerordentlich aufkommensstarken Vorjahresmonat zurückzuführen ist:
So war das erste Halbjahr 2010 durch ein sehr starkes Wiederanziehen der Konjunktur, befeuert von damals sehr niedrigen Lagerbeständen, geprägt - die Luftfracht erlebte einen besonderen Aufschwung. Als weitere
Faktoren nennen die Betreiber des Frankfurter Flughafens die derzeitige Abkühlung bei der Asien-Fracht aufgrund
inflations- und konjunkturdämpfender Maßnahmen in China sowie Nachwirkungen des Erdbebens in Japan.
Einen ähnlichen Verlauf zeigt auch die Entwicklung der Luftfracht bei den Konzernflughäfen der Fraport AG. Während das konzernweite Cargo-Aufkommen in den ersten beiden Quartalen mit knapp 1,3 Millionen Tonnen um 1,8 Prozent im Plus lag, wies der Monat Juni ein Minus von 4,8 Prozent (knapp 207.000 Tonnen) auf.
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"Bleiben Sie im Fahrzeug sitzen"
Hamburg, 4. Juli 2011 - Seit heute wird für zehn Wochen an der Ostrampe der Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen gearbeitet. Damit es nicht zu Rückstaus an der dortigen Zollstation Neuhof kommt, werden in dieser Zeit wieder die bewährten "ConChecker" eingesetzt.
Die ConChecker - abgeleitet aus den Wörtern "Container" und "Checker" - werden mit der Einfahrt des Lkw beim Zoll tätig. Die Aufgabe der Spezialisten: Sie sollen die Zollbeamten bei der Kontrolle der großen Zahl an durchfahrenden Lkw mit Leercontainern unterstützen. Dazu öffnen sie die Containertüren und verschließen sie danach wieder. "Bislang muss der Lkw-Fahrer diese Handlung verrichten, wozu er zunächst aussteigen muss, um dann die leere Box zu öffnen, zu verschließen und wieder zurück zur Fahrzeugkabine zu gehen", beschreibt Hans Stapelfeldt, Vorstandmitglied und Sprecher des Arbeitskreises Verkehr, der Logistik-Initiative Hamburg das übliche Verfahren. Zeitmessungen haben ergeben, dass für diesen Vorgang zwischen einer und 1,5 Minuten benötigt werden.
Die nächsten zehn Wochen heißt es für den Lkw-Fahrer nur knapp: "Bleiben Sie im Fahrzeug sitzen!" Der Zöllner wirft einen Blick in die Box, danach werden deren Türen wieder verschlossen. Der Zollbeamte erteilt mit einer Kelle wie bei der Bahn die Weisung, die Fahrt fortzusetzen. Stapelfeldt: "Auf die Stunde hochgerechnet bedeutet das: Bis zu 120 kontrollierte Leercontainer sind möglich statt 40 bis 45 Boxen nach dem heute üblichen Verfahren."
Die ConChecker sollen in der Kernzeit, das heißt von 10 Uhr bis 18 Uhr, zum Einsatz kommen. "Mit dieser einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahme sorgen wir nicht nur an der Zollstation Neuhof für entsprechende Entlastung", so Stapelfeldt. "Vielmehr dürften die Folgen des Verfahrens im gesamten Hamburger Hafen zu spüren sein."
Die Logistik-Initiative Hamburg hat zusammen mit der Hamburg Port Authority (HPA), dem Zoll, der Wasserschutzpolizei und der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation das Projekt auf die Beine gestellt.
Finanziert wird es von der HPA und der Logistik-Initiative Hamburg.
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Autoschlüssel nicht in Werkstattbriefkasten
München, 21. Juni 2011 - Verschiedene Autowerkstätten bieten einen "Briefkasten-Service", für Kunden, die ihr Fahrzeug nicht während der Geschäftszeit zur Inspektion oder Reparatur bringen können. Sie fahren den Wagen dann abends oder nachts in den Hof der Werkstatt und werfen Schlüssel und Kfz-Schein in den Briefkasten. Doch genau das ist nicht ohne Risiko.
Nach Ansicht des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) kann so ein Handeln zum Bumerang werden, vor allem wenn das Betriebsgelände frei zugänglich und ein einfacher Briefkasten nur an der Hauswand befestigt ist. So kann ein Dieb die Schlüssel zu den im Areal abgestellten Fahrzeugen leicht finden.
Wird der Wagen gestohlen, könnte der Versicherer die Leistung verweigern und dem Fahrzeughalter fahrlässiges Verhalten im Hinblick auf die Verwahrung des Autoschlüssels vorwerfen. Anders wäre es nach einschlägiger Rechtsprechung nur dann, wenn der Schlüssel in einem stabilen Briefkasten in der Hauswand oder Werkstatttür hinterlegt wird, ähnlich den Nachtbriefkästen von Geldinstituten.
Um gar nicht erst in eine ärgerliche Situation zu kommen, rät der KS, vor dem Reparaturtermin einen Zweitschlüssel in der Werkstatt abzugeben. Dann kann man den Wagen jederzeit dort abstellen, zuschließen und den Erstschlüssel mitnehmen.
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Zurrgurt mit gefälschtem Prüfzeichen
München, 27. Mai 2011 - TÜV SÜD warnt vor einem gefährlichen Zurrgurt des chinesischen Herstellers Zhejiang Jiande Chunlei Electrical Hardware Co., der unter der Marke GO/ON vertrieben wird. Aufgrund einer mangelhaften Gurtschnalle rutscht der Zurrgurt durch den Klemmverschluss. Es ist bereits ein Fall bekannt, in dem es beim Transport von Booten auf einem Anhänger durch das Lösen des Zurrgurts fast zu einem schweren Unfall gekommen wäre.
Auf dem Gurt ist ein gefälschtes GS-Zeichen von TÜV SÜD Product Service angebracht. Das gefälschte Zeichen hat die Form eines Sechsecks und trägt die Aufschrift "TUV SOU". Die Modellbezeichnung des Gurtes ist CL-A38, der auf der Verpackung aufgedruckte EAN Code lautet 4 333992725689. "Wir haben die Marktaufsicht umgehend über das Inverkehrbringen dieses gefährlichen Verbraucherprodukts informiert und Anzeige wegen der missbräuchlichen Verwendung des GS-Zeichens von TÜV SÜD Product Service erstattet", sagt Joachim Birnthaler, Sprecher der Geschäftsführung der TÜV SÜD Product Service GmbH. "Auch in Zukunft werden wir kompromisslos gegen Prüfzeichenfälscher vorgehen." Dabei gehe es nicht nur um den Schutz des Prüfzeichens und der Marke, sondern vor allem um den Schutz und die Sicherheit der Verbraucher.
Die Marke GO/ON wird von ZEUS, Zentrale für Einkauf und Service GmbH & Co. KG, Soltau, eingekauft. "Alle Artikel werden bei der Zeus einer ständigen Qualitätskontrolle unterzogen", sagt Thomas Heinitz, Geschäftsführer ZEUS. "Wir legen höchsten Wert darauf, nur Qualitätsprodukte zu vermarkten." Aufgrund des Hinweises durch TÜV SÜD hat ZEUS sofort reagiert und den Artikel aus dem Verkauf genommen. Nun wird überprüft, wie es zu dem Fehler kommen konnte. "Die Sicherheit unserer Kunden hat absoluten Vorrang", betont Thomas Heinitz. "Wir haben unsere bundesweit selbstständig agierenden Baumärkte angewiesen, mögliche Bestände des betroffenen Zurrgurtes unverzüglich aus dem Sortiment zu nehmen."
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Funkstille nach dem Kauf
Berlin, 26. Mai 2011 - Funketiketten dürfen die Privatsphäre der Verbraucher nicht verletzen. Sie sind nach dem Kauf automatisch, unverzüglich und kostenlos zu deaktivieren.
Eine entsprechende freiwillige Vereinbarung haben Anfang April die EU-Kommission, die Industrie, die Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) sowie europäische Datenschutzeinrichtungen unterzeichnet. Die Vereinbarung über einen Rahmen für die Datenschutz-Folgenabschätzung (PIA) bei RFID-Anwendungen soll gewährleisten, dass die Privatsphäre der Verbraucher geschützt wird, bevor RFID in großem Maßstab eingeführt werden. Bis zu 50 Milliarden RFID-Etiketten könnten nach Schätzungen der Industrie bis 2020 in Umlauf sein. Sie sind in zahlreichen Gegenständen enthalten, von Busfahrkarten über Kleidung bis hin zu Smart Cards.
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Grünes Licht für Schienenausbau zum Jade-Weser-Port
Berlin, 18. Mai 2011 - Die Finanzierung steht - noch in diesem Jahr soll die Schienenstrecke zum Jade-Weser-Port ausgebaut werden.
Die Finanzierungsvereinbarung zum zweigleisigen Ausbau der Schienenstrecke
Oldenburg-Wilhelmshaven ist geschlossen. Insgesamt rund 210 Millionen Euro sind dafür veranschlagt, wobei der Bund rund 190 Millionen Euro dieser Kosten trägt. Mit den Bauarbeiten soll unmittelbar nach Abschluss der beiden notwendigen Planfeststellungsverfahren Ende des Jahres begonnen werden. Der Ausbau soll bis 2013 abgeschlossen sein.
Dann kann die ganze Strecke durchgängig mit 120 km/h und erhöhten Radsatzlasten von 23,5 Tonnen befahren werden. Die Arbeiten umfassen neben der Erneuerung der Strecke - neue Gleise und Weichen, ertüchtigter Untergrund - vor allem auch Lärmschutzmaßnahmen für die Anwohner in diesem Bereich. Die Bauarbeiten werden unter "rollendem Rad", also während des Betriebs der Strecke ausgeführt.
Der Jade-Weser-Port bei Wilhelmshaven ist Deutschlands erster Tiefwasserhafen und soll 2012 in Betrieb gehen. Hier können Containerschiffe der neuesten Generation anlegen: Die Schiffe haben einen Tiefgang von bis zu
16.5 Metern und eine Länge von 430 Metern.
"Die Schienenanbindung des neuen Tiefwasserhafens ist für die Bewältigung des Güterverkehrs sehr wichtig. Unser Ziel ist es, einen Großteil der Güter von und zum Jade-Weser-Port umweltfreundlich und sicher auf der Schiene zu transportieren. Um mit der Strecke fertig zu sein, bis der Hafen auf
Hochtouren läuft, treten wir jetzt aufs Gas", so Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.
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Loreley-Unfall lässt Güterumschlag einbrechen
Wiesbaden, 17. Mai 2011 - Die wochenlange Sperrung der Rheinschifffahrt wegen eines am 13. Januar 2011 havarierten Gefahrguttankers hat zu einem dramatischen Einbruch bei den hessischen Häfen geführt.
So ist im Januar 2011 im Vergleich zum Vorjahresmonat die umgeschlagene Gütermenge in der Binnenschifffahrt um fast ein Drittel gesunken, wie das Hessische Statistische Landesamt bekanntgibt.
Insgesamt wurden in den hessischen Häfen, Lösch- und Ladestellen 491 000 Tonnen Güter ein- oder ausgeladen. Dabei sank das Volumen des Versands von Gütern um 51 Prozent auf 93 000 Tonnen. Das Volumen des weitaus gewichtigeren Empfangs nahm um gut ein Viertel auf 399 000 Tonnen ab.
Unter den wichtigsten Massengütern ging der Umschlag von Kokerei- und Mineralölerzeugnissen gegenüber Januar 2010 um knapp sieben Prozent auf 172 000 Tonnen zurück. Bei Kohle, rohem Erdöl und Erdgas betrug die Abnahmerate sogar 50 Prozent auf 88 000 Tonnen. Dagegen erhöhte sich der Umschlag von Erzen, Steinen und Erden u. Ä. (wie Sand, Kies, Zement und Kalk) um 65 Prozent auf 92 000 Tonnen. Chemische Erzeugnisse, deren Umschlag um 58 Prozent auf 60 000 Tonnen abnahm, landeten auf den vierten Platz.
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Zehn Prozent mehr Einsätze für TUIS
Berlin, 16. Mai 2011 - Exakt 1.102 Mal leistete das Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem (TUIS) der deutschen chemischen Industrie bei Transportunfällen mit Chemikalien im vergangenen Jahr bundesweit freiwillige Hilfe. Das ist ein Plus von 10,4 Prozent. Dies geht aus der aktuellen Einsatzstatistik hervor, die der Verband der Chemischen Industrie (VCI) heute in Berlin vorgestellt hat.
Im Einzelnen gab es 2010 insgesamt 858 telefonische Beratungen (Stufe 1). 68 Beratungen durch Fachleute am Unfallort (Stufe 2). Das ist seit zehn Jahren der höchste Wert. Die Einsätze mit technischer Hilfeleistung (Stufe 3) lagen bei 176 (2009: 186) und waren somit leicht rückläufig.
Nahezu unverändert blieb der Charakter der Hilfeleistungen am Unfallort. Wie in den Vorjahren mussten die TUIS-Werkfeuerwehren etwa bei jedem dritten Einsatz eine Flüssigkeit umpumpen. In jedem vierten Fall dichteten sie eine Leckage ab oder übernahmen ein Produkt vom Unfallort. Der Rest der Einsätze betraf die Entsorgung von Unfallladungen mit etwa 20 Prozent.
Seit 1982 leistet TUIS bei Transport- und Lagerunfällen mit chemischen Produkten in Deutschland per Telefon oder am Unfallort fachliche Hilfe: 24 Stunden, an 365 Tagen im Jahr. Berufs- und Freiwillige Feuerwehren, Polizei oder andere Katastrophenschutzhelfer sowie die Deutsche Bahn können bei den TUIS-Chemie-Werkfeuerwehren telefonische Beratung (Stufe 1), Fachleute vor Ort (Stufe 2) und technische Hilfe (Stufe 3) anfordern. An TUIS sind rund 130 Chemieunternehmen mit ihren Werkfeuerwehren und Fachleuten beteiligt.
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VDSI-Thesen zu dem Atomunfall in Japan
Wiesbaden, 14. April 2011 - Die bislang vorliegenden Informationen lassen den Rückschluss zu, dass der Reaktorkomplex in Fukushima grundsätzlich nicht für die Stärke der über Japan hereingebrochenen Naturkatastrophen ausgelegt war. Mittlerweile gibt es auch Hinweise darauf, dass es möglicherweise schon vor den Naturkatastrophen gravierende Lücken in den sicherheitstechnischen Maßnahmen und Kontrollen im Atommeiler gegeben hat, meldet der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI). Anlass für den Verband vier Thesen, wie künftig Technik bewertet und deren Folgen abgeschätzt werden können, zur Diskussion zu stellen.
Ausgehend von den Ereignissen in Fukushima hat der VDSI die folgenden vier Thesen zur Technikbewertung und Technikfolgenabschätzung formuliert.
Diese stellen auch eine Standortbestimmung für die Sicherheitstechnik dar:
- Die Bewertung von Gefährdungen und (Rest-)Risiken wirft nicht nur technische, sondern auch ethische Fragen auf. Die Sicherheitstechnik braucht daher im Prozess der Technikbewertung und der Technikfolgenabschätzung eine kontinuierliche Wertediskussion.
- Eine zeitgemäße Technikbewertung und Technikfolgenabschätzung beruht auf einer ganzheitlichen Perspektive: Chancen, Gefährdungen und Risiken sind miteinander vernetzt. Sie können nicht isoliert voneinander betrachtet und bewertet werden.
- Die Sicherheitstechnik muss weiter daran mitwirken, dass Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft mögliche Technikfolgen so umfassend wie möglich abschätzen können und die notwendigen präventiven Maßnahmen ergreifen. Manager für Sicherheit und Gesundheit können die Entscheidungsträger in diesem Prozess unterstützen. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass ganzheitliche Präventionskonzepte nachhaltig in den Unternehmen umgesetzt werden.
- Es stehen bereits theoretische Ansätze und praxisnahe Instrumente zur Verfügung, die von einem ganzheitlichen Präventionsverständnis ausgehen (zum Beispiel VDI-Richtlinie 3780, DGUV Vorschrift 2, Durchführung von Gefährdungs- und Risikobeurteilungen). Unabhängig davon muss insbesondere für die Beurteilung komplexer Technologien und Anlagen weiter an theoretischen Grundlagen und praktischen Umsetzungshilfen gearbeitet werden.
Der VDSI wird den in den vier Thesen dargestellten Prozess mitgestalten. Dazu wird der VDSI ein Gremium ins Leben rufen, das sich mit ethischen Aspekten der Sicherheitstechnik und mit möglichen Auswirkungen für Umwelt und Gesundheit beim Einsatz von Risiko- und Großtechnologien befasst. Der VDSI setzt sich insbesondere über die Tätigkeit seiner Arbeitskreise und Fachgruppen für ein ganzheitliches Verständnis in der Arbeitssicherheit sowie im Gesundheits- und Umweltschutz ein. Durch sein Aus- und Weiterbildungsangebot trägt der VDSI dazu bei, dass Manager für Sicherheit und Gesundheit ihre Kompetenzen und Fähigkeiten kontinuierlich weiterentwickeln können.
Der VDSI bündelt die Interessen von rund 5.200 Sicherheitsingenieuren und anderen Fachkräften für Arbeitssicherheit, die als Manager für Sicherheit und Gesundheit in den Unternehmen tätig sind. Der VDSI tritt unter anderem für ihre qualifizierte Aus- und Weiterbildung ein.
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Seeschifffahrt bleibt 2010 unter Vorkrisen-Niveau
Wiesbaden, 14. April 2011 - Im Jahr 2010 nahm der Seegüterumschlag deutscher Häfen um fünf Prozent zu, der Containerverkehr sogar um über zehn Prozent, gibt das Statistische Bundesamt (Destatis) bekannt.
Kräftig zugelegt haben die Seefrachtraten.
Mit diesem Anstieg ist der infolge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erfolgte Einbruch des Seeverkehrs aber noch nicht wieder ausgeglichen. Die im letzten Jahr in den deutschen Seehäfen erzielte Umschlagsmenge von 276 Millionen Tonnen liegt zwar 13,1 Millionen Tonnen über der von 2009, aber immer noch 44,6 Millionen Tonnen unter dem Güterumschlag von 2008.
Wesentlich getragen wird der Aufschwung des Seegüterumschlags durch den Empfang aus dem Ausland, der mengenmäßig bedeutendsten Verkehrsbeziehung. Von ausländischen Häfen wurden 11 Millionen Tonnen Güter mehr per Seeschiff nach Deutschland befördert als im Jahr davor. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,0 Prozent. Weniger stark zugenommen hat 2010 der Versand ins Ausland (plus 2,7 Prozent). Trotz des allgemeinen Wirtschaftsaufschwungs sogar rückläufig entwickelt hat sich der mengenmäßig unbedeutende Seeverkehr zwischen den deutschen Häfen (minus neun Prozent).
Containertransporte haben stärker zugenommen als der Seegüterumschlag insgesamt. Mit gut 13,1 Millionen TEU (=Twenty-foot-Equivalent-Unit) wurde hier das Ergebnis des Vorjahres um zehn Prozent überschritten.
Damit liegen die Containertransporte aber immer noch weit unter ihrem Vorkrisenniveau.
So wurden 2008, dem Jahr mit dem bisher höchsten Containerumschlag deutscher Seehäfen, 15,7 Millionen TEU umgeschlagen, knapp 20 Prozent mehr als 2010.
Preisanstieg
Die in der Phase der Erholung von der Finanz- und Wirtschaftskrise gestiegene Nachfrage nach Transportkapazitäten hat sich im Jahr 2010 auch auf den Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt ausgewirkt. Der Gesamtindex für eingehende und ausgehende Fahrten lag im Durchschnitt des Jahres 2010 - berechnet auf Euro-Basis - um 77,5 Prozent über dem Niveau des Jahres 2009. Dieser enorme Preisanstieg ist vor allem auf eingehende Fahrten zurückzuführen, die ein Plus von 105,9 Prozent aufweisen, während die Preise für ausgehende Fahrten um 45 Prozent gestiegen sind. Überdurchschnittliche Preissteigerungen wurden insbesondere für eingehende Fahrten aus China und Südostasien beobachtet. Bei den ausgehenden Fahrten wurden die auffälligsten Preisanstiege auf den Strecken nach Nordamerika registriert. Mitverantwortlich für die Preissteigerungen waren auch stark gestiegene Bunkerölzuschläge und der höhere Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro.
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Rekord bei Containern in der Binnenschifffahrt
Wiesbaden, 13. April 2011 - Die Binnenschifffahrt transportierte im Jahr 2010 fast 13 Prozent mehr Güter. Dennoch liegt die transportierten Gütermenge unter der im Jahr 2008.
Die Containerbeförderung erreicht aber Spitzenwerte.
Die Binnenschifffahrt in Deutschland ist im Jahr 2010 beim Gütertransport um knapp 13 Prozent gewachsen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben weiter mitteilt, ist die Beförderungsmenge gegenüber 2009 um 26 Millionen Tonnen auf 229,9 Millionen Tonnen gestiegen. D
amit ist der durch die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise ausgelöste Einbruch aber noch nicht wieder ausgeglichen. So hatte 2008 die auf deutschen Binnenwasserstraßen transportierte
Gütermenge bei 245,7 Millionen Tonnen und damit fast 16 Millionen Tonnen über dem Wert von 2010 gelegen.
Innerhalb der Binnenschifffahrt erzielte allerdings die Containerbeförderung Spitzenwerte.
Der kombinierte Verkehr lag im Jahr 2010 bei 2 186 000 TEU (=Twenty-Foot-Equivalent-Unit/Standardcontainer) -
in keinem anderen Jahr zuvor sind so viele Güter in Binnenschiffscontainern befördert worden.
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Nothilfe-Schwertransport für Fukushima in Rekordzeit
Hamburg, 1. April 2011 - Der Not-Transport von Spezialpumpen für das havarierte japanische
Atomkraftwerk Fukushima ist von deutschen, niederländischen und belgischen Behörden in Rekordzeit genehmigt worden.
Eine Woche nach Antragstellung wird das erste Transportflugzeug mit den Spezialpumpen an Bord vom Stuttgarter Flughafen nach Japan
abheben. Zuvor musste in wenigen Tagen von den öffentlichen Stellen geprüft werden, ob die vorgesehene Streckenführung
über die Niederlande und Belgien durch drei deutsche Bundesländer bis zum Stuttgarter Flughafen reibungslos verlaufen
würde. Das bis dahin erforderliche behördliche Verfahren wurde von
den deutschen Behörden über das Online-Portal zur Genehmigung von
Großraum- und Schwertransporten VEMAGS abgewickelt. Das System ist
2007 unter Federführung des Hessischen Landesamtes für Straßen- und
Verkehrswesen (HLSV) im Auftrag der 16 Länder und des Bundes in
Kooperation mit Steria Mummert Consulting entstanden. Inzwischen hat
sich VEMAGS zum größten europäischen E-Government-Verfahren in Europa entwickelt.
"Der Not-Transport für Fukushima zeigt die Stärken des modernen E-Government Systems für den Großraum- und Schwerlastverkehr", sagt
Hans-Jürgen Lackmann, Berater von Steria Mummert Consulting. "Das Genehmigungsverfahren über das Online-Portal VEMAGS läuft
vollelektronisch und bindet alle beteiligten Behörden sowie den Antragsteller in einen Workflowprozess ein." Antragsdaten können aus
Vorsystemen des Antragstellers ohne Medienbrüche dem VEMAGS-System
zur Verfügung gestellt. Selbst der abschließende Genehmigungsbescheid
wird am Ende als PDF-Datei erteilt - bisher eine Seltenheit bei
hoheitlichen Verwaltungsentscheidungen in Deutschland.
VEMAGS ist das bundesweite Online-Portal zum Beantragen und
Genehmigen von Großraum- und Schwertransporten. Mehr
als 500.000 Anträge wurden seit 2007 darüber gestellt - damit ist
VEMAGS das größte Online-Genehmigungsverfahren in Europa. Für über
22.000 Benutzer aus mehr als 5.000 Unternehmen und 1.200 Behörden
werden in der zentralen Datenbank VEMAGS-Vorgänge verarbeitet. Als
Musterbeispiel für eine effiziente Verwaltung wurde VEMAGS mit dem
eGovernment-Preis für Bund, Länder und Gemeinden ausgezeichnet.
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Preise für Luftfracht stiegen 2010 um ein Viertel
Wiesbaden, 9. März 2011 - Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachten lagen im Jahresdurchschnitt 2010 um etwa ein Viertel höher als im Jahr 2009.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, verteuerten sich im vierten Quartal 2010 die Transporte im Vergleich zum vierten Quartal 2009 um 23 Prozent. Gegenüber dem dritten
Quartal 2010 stiegen die Preise durchschnittlich um fünf Prozent. Obwohl die Preise im Zeitverlauf damit - verglichen mit dem jeweiligen Vorquartal - zum sechsten Mal in Folge gestiegen sind, lagen sie im
Jahr 2010 dennoch um rund 14 Prozent unter dem durchschnittlichen Niveau des Jahres 2008.
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Grafik: Storck Verlag Hamburg |
Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal kam es auch im vierten
Quartal 2010 auf allen Relationen zu deutlichen Preiserhöhungen. Am
stärksten stiegen die Frachtraten bei Flügen in die USA,
nach Brasilien, nach Südafrika und nach China.
Geringer fiel der Preisanstieg im Vergleich zum vierten
Quartal 2009 für innereuropäische Luftfrachttransporte und für
Transporte mit Zielen in Nordafrika und dem Nahen Osten aus. Hier
lagen die Frachtraten jeweils um rund zwölf Prozent höher.
Auch im Vergleich zum Vorquartal kam es im vierten Quartal 2010
auf allen Flugrouten zu Preiserhöhungen. Am deutlichsten stiegen die
Frachtraten bei Flügen in die USA (plus acht Prozent), nach Kanada (plus 10 Prozent) sowie nach Australien (plus neun Prozent). Die Preisanstiege für
innereuropäische Luftfrachttransporte und für Transporte in die Republik Korea fielen dagegen im Vergleich zum dritten Quartal 2010 mit ein bis zwei Prozent relativ gering aus.
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Auf Bahnstreik vorbereitet
Frankfurt am Main, 8. März 2011 - Die deutschen Einkäufer sind auf den
drohenden Streik im Güterverkehr vorbereitet. Sie haben ihre Lehren
aus den Arbeitskämpfen der Jahre 2007/2008 gezogen, verlautbart der Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik.
Viele Einkäufer haben sich im Vorfeld des angekündigten Streiks
um Alternativen zur Bahn umgesehen. Gerade auf Just-in-Time-Fertigung ausgerichtete Industriebranchen wie Automotive, Chemie und Montan
vermochten sich rechtzeitig zusätzliche Lkw-Kapazitäten zu sichern", sagte Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des
Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), am Dienstag in Frankfurt.
"Die meisten Unternehmen können einen einwöchigen Streik relativ
unbeschadet überbrücken. Wir gehen davon aus, dass sich Versorgungsengpässe erst danach spürbar auf die Produktivität auswirken.
Wir wissen von unseren Mitgliedsunternehmen, dass die Lagerbestände im Schnitt bis zu fünf Tage ausreichen,
um eine reibungslose Produktion zu gewährleisten", so Hildebrandt weiter. Die möglichen Streikauswirkungen dürften sich in Grenzen halten,
da sich die deutsche Konjunktur in den zurückliegenden Monaten als äußerst robust erwiesen hat.
Sorgen bereiteten die rasant steigenden Einkaufs- und Verkaufspreise, die im Februar auf dem höchsten Stand seit 1996 bzw. 2007 lagen, wie der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) zeigt. Die
Industrie gibt darum ihre Mehrkosten ohne Umwege an die Kunden
weiter, was auch die Endprodukte für Verbraucher verteuert. Ein
längerer Streik würde diese Tendenz verstärken. Auch die
Transportpreise zögen weiter an. Konsequenz: Verunsicherte Kunden
werden dann aufgrund fehlender Planungssicherheit weitere Transporte
auf die Straße verlagern, meint der BME.
Hildebrandt: "Wir appellieren an die Beteiligten, mit Blick auf
die deutsche Volkswirtschaft eine schnelle Einigung herbeizuführen.
Das wäre auch im Interesse der BME-Mitgliedsfirmen, die ein
jährliches Beschaffungsvolumen von 1,25 Billionen Euro verantworten."
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Luftfracht mit Rekordwerten
Wiesbaden, 15. Februar 2011 - Im Jahr 2010 erzielten die deutschen Flughäfen bei Luftfracht ein Plus von 23 Prozent gegenüber 2009.
Das ist der höchste bisher nachgewiesenen Zuwachs im Rahmen der Luftfahrtstatistik, teilt das Statistische Bundesamt mit.
Der Güterumschlag erreichte 4,1 Millionen Tonnen und damit einen neuen Jahreshöchstwert.
Die wesentlichen Wachstumsmotoren waren Asien und Amerika: So speist sich der gesamte Mengenanstieg von 414 600 Tonnen bei den Einladungen (Plus 24 Prozent) zu mehr als vier Fünfteln aus Zuwächsen im Luftverkehr mit diesen Kontinenten. Der Flughafen Shanghai in China erzielte eine Zunahme von 84 Prozent. Mit einem Aufkommen von 116 300 Tonnen ist er damit erstmals vor Dubai (106 500 Tonnen) der bedeutendste Zielflughafen für Luftfracht aus Deutschland.
Auch bei den Ausladungen kamen die Wachstumsimpulse vor allem aus dem Verkehr mit Asien und Amerika. Zu der Gesamtsteigerung von 339 150 Tonnen trugen diese Kontinente mehr als 80 Prozent bei.
Die überdurchschnittlichen Steigerungen im Verkehr mit Asien und Amerika führten dazu, dass sich die auf Basis der Entfernung errechnete durchschnittliche Transportweite pro Tonne von 5 015 Kilometern im Jahr 2009 auf 5 243 Kilometer im Jahr 2010 erhöhte.
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BAM relauncht TES
Berlin, 14. Februar 2011 - Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat ihr Gefahrgutportal www.tes.bam.de grundlegend überarbeitet.
Mit dem Informationsangebot Technische Sicherheit - Gefahrgutumschließungen (TES) www.tes.bam.de wendet sich die Behörde an alle an Gefahrgut-Transporten Beteiligten - vom Hersteller über den Transporteur bis zum Verwender von Gefahrgut - sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Hersteller von Gefahrgutverpackungen können sich auf TES informieren, wie sie Zulassungen für ihre Produkte bekommen, Verwendern wird bei der Suche nach einer geeigneten Verpackung geholfen. Zudem finden sich Verweise auf Vorschriften, Normen und internationale Regelungen. Im Service-Bereich gibt es Übersichten zu aktuellen Entwicklungen, Veranstaltungen und Schulungsanbietern. Und wer noch weiter recherchieren möchte, findet im Link-Portal weiterführende und vertiefende Angebote im Internet.
Neue Übersichtsseiten für jede Rubrik erleichtern jetzt den Einstieg in die Materie und erläutern, welche Angebote bereit stehen. Für den weiteren Ausbau des Infoportals sind u. a. Praxisleitfäden für Hersteller und deren Überwachungsstellen und die Prüfstellen geplant.
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Flughafen München mit Luftfracht Rekordwert
München, 8. Februar 2011 - Neue Höchstmarken aus dem Luftfrachtgeschäft meldet der Flughafen München.
| Gegenüber 2009 hat die Luftfracht im Jahr 2010 um 27 Prozent auf 275.000 Tonnen zugelegt. Dies ist sowohl absolut als auch prozentual ein neuer Spitzenwert.
"Wir haben nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise sehr viel schneller als erwartet wieder deutliche Verkehrszuwächse registriert", lautet die Bilanz des Vorsitzenden der
Flughafen München GmbH, Dr. Michael Kerkloh.
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Der Münchner Flughafen ist nach der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise wieder auf dem Wachstumspfad.
Bildquelle: Flughafen München GmbH
Fotograf: Werner Hennies |
Die Anzahl der Flugbewegungen lag 2010 mit 390.000 noch 1,7 Prozent unter dem Vorjahreswert.
"Dieses leichte Minus resultiert einzig und alleine aus der Aschewolke und den anderen negativen Sondereffekten des vergangenen Jahres." erläuterte Kerkloh.
Der Vulkanausbruch auf Island mit tagelangen Luftraumsperrungen, der schneereiche Beginn bzw. Ausklang des Jahres sowie der Pilotenstreik im Februar hatten zu Tausenden von Flugausfällen geführt.
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Tagfahrleuchten für alle Neufahrzeuge sind Pflicht
Hannover, 8. Februar 2011 - Von heute an ist es Pflicht, alle neuen Pkw- und Transportertypen mit Tagfahrleuchten auszustatten.
Damit wird eine langjährige Forderung des Landes Niedersachsen umgesetzt", kommentierte Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode.
Ein Modellversuch in Niedersachsen hatte vor einigen Jahren bereits gezeigt, dass sich das Unfallrisiko deutlich senken lässt, wenn das Licht auch am Tage eingeschaltet ist. Bei dem Großversuch in Niedersachsen gingen die tödlichen Unfälle um 25 Prozent zurück.
Eine Pflicht zur Fahrt mit Licht auch am Tage gibt es in verschiedenen europäischen Ländern. Dort kann ein Verstoß gegen die Lichtpflicht empfindliche Bußgeldzahlungen nach sich ziehen. Wenn das Fahrzeug noch kein Tagfahrlicht besitzt, muss in diesen Ländern mit dem normalen Abblendlicht gefahren werden.
Für Deutschland, Frankreich und die Schweiz gibt es bislang nur eine Empfehlung, auch am Tag mit Licht zu fahren. Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode und die Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. appellieren dieser Empfehlung nachzukommen.
Mit Tagfahrlicht ist nicht das herkömmliche Abblendlicht gemeint. Tagfahrleuchten sind eine zusätzliche Beleuchtung, die meist in der Frontschürze oder in den Scheinwerfern des Fahrzeugs integriert sind. Das Tagfahrlicht schaltet sich automatisch ein, wenn der Motor angelassen wird, beleuchtet allerdings nicht die Armaturen oder Kennzeichen.
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Preisanstieg bei Seefracht
Wiesbaden, 1. Februar 2011 - Der Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis)
im Jahresdurchschnitt 2010 in Euro-Notierung um 77,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
Der enorme Preisanstieg ist vor allem der eingehenden Linienfahrt geschuldet. Hier stiegen die Preise gegenüber 2009 um mehr als das Doppelte (+ 105,9 Prozent),
während sich die Preise für ausgehende Linienfahrten um 45 Prozent erhöhten. Überdurchschnittliche Preissteigerungen wurden für
eingehende Transporte aus Nordamerika, China und Südostasien beobachtet.
In der ausgehenden Linienfahrt gab es die auffälligsten Preisanstiege auf den Strecken nach Nordamerika. Verantwortlich für die Preissteigerungen waren neben der weltweit gestiegenen Nachfrage nach Transportkapazitäten auch der im Jahresdurchschnitt signifikant gestiegene Dollarkurs sowie der gestiegene Ölpreis, der zu deutlich höheren Bunkerölzuschlägen geführt hat.
Im Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise hatten die Frachtraten in der Linienfahrt im zweiten Quartal 2009 den tiefsten Stand erreicht. Vom dritten Quartal 2009 bis zum zweiten Quartal 2010 wurden dann kräftige Preisanstiege verzeichnet. Ab dem dritten Quartal 2010 schwächte sich die rasante Preisentwicklung deutlich ab. Im vierten Quartal 2010 sanken die Raten im Vergleich zum Vorquartal um 9,4 Prozent.
Der Index misst die Preisentwicklung der von den deutschen Unternehmen für Im- und Exporte in Anspruch genommenen Seeverkehrsleistungen in der Linienfahrt.
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Binnenschifffahrt legt zu
Wiesbaden, 18. Januar 2011 - Binnenschiffe transportieren wieder mehr Güter. Das Vorkrisen-Niveau ist jedoch noch nicht erreicht.
Am besten entwickelt sich der Containerverkehr.
| Die Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt nahm in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2009 um gut 13 Prozent zu.
Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben mit. Bis zum Ende des dritten Quartals 2010 wurden insgesamt 171,3 Millionen Tonnen Güter
auf deutschen Binnenwasserstraßen befördert, fast 20 Millionen Tonnen mehr als im Jahr zuvor. Trotz dieses starken Anstiegs ist der durch die weltweite
Wirtschafts- und Finanzkrise bedingte Einbruch von 2009 aber noch nicht wieder vollständig ausgeglichen. |
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Beim Transport von Containern auf Binnenschiffen war in den ersten neun Monaten des letzten Jahres 2010
ein Plus auf knapp 1,7 Millionen Twenty-Foot-Equivalent-Unit (TEU) festzustellen.
Dies sind 274 000 TEU oder 19,8 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2009. Damit hat sich der Containerverkehr besser entwickelt als der Binnenschiffsverkehr insgesamt.
Bildquelle: Storck Verlag |
So betrugen vor der Krise
- in den ersten drei Quartalen des Jahres 2008 - die Gütertransporte mit Binnenschiffen knapp 187 Millionen Tonnen,
rund 16 Millionen Tonnen mehr als im entsprechenden Berichtszeitraum des Jahres 2010.
Differenziert nach Güterarten zeigten in den ersten drei Quartalen 2010 insbesondere Erze und Metallabfälle (plus 8,9 Millionen Tonnen), feste mineralische Brennstoffe (plus 5,8 Millionen Tonnen), chemische sowie Halb- und Fertigerzeugnisse (plus 2,4 Millionen Tonnen beziehungsweise plus 2,1 Millionen Tonnen) die stärksten absoluten und prozentualen Zuwächse. Auf diese vier Güterabteilungen, die stark von der Konjunkturentwicklung beeinflusst sind, entfällt fast der gesamte Beförderungszuwachs der Binnenschifffahrt von insgesamt 19,9 Millionen Tonnen. Mengenmäßig bleiben trotz einer geringen Abnahme von 0,7 Prozent Steine und Erden mit 32,4 Millionen Tonnen weiterhin die bedeutendste Güterabteilung.
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BGL Beschwerde über grenzüberschreitende Abfalltransporte
Frankfurt am Main, 11. Januar 2011 - Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat gemeinsam mit europäischen Schwesterverbänden
bei der EU-Kommission eine Beschwerde zu den nach seiner Auffassung EU-rechtswidrigen Regelungen bei grenzüberschreitenden Abfalltransporten nach und aus Italien eingelegt.
Das italienische Umweltministerium hat am 22. Dezember 2010 eine Verordnung erlassen, die zum 25. Dezember 2010 neue Regelungen für grenzüberschreitende Abfalltransporte von und nach Italien vorsieht. Wie der BGL mitteilt, dürfen Abfalltransporte nach und aus Italien seitdem nur noch von in Italien registrierten Transportunternehmen übernommen werden. Unternehmen, die nicht im nationalen Verzeichnis der Umweltfachbetriebe ("Albo gestori ambientali") aufgeführt sind, dürfen ab sofort keine Abfälle mehr transportieren. Betroffen sind nicht nur gefährliche Abfälle, sondern auch Materialien wie Altpapier, Altglas, Altmetalle, Altholz sowie Altkunststoffe.
Die Einführung der Registrierungspflicht in Italien ist durch die EU-Abfallrahmenrichtlinie (Richtlinie 2008/98/EG vom 19. November 2008 über Abfälle) vorgeschrieben und hätte bis 15. Dezember 2010 umgesetzt werden müssen. In einem Schreiben an die zuständigen Dienststellen der Europäischen Kommission haben der BGL und seine Schwesterverbände die EU-Kommission auf den Plan gerufen und ein Eingreifen gefordert.
Zum einen haben die zu späte Verabschiedung und fehlende Informationen seitens der italienischen Behörden verhindert, dass betroffene Transportunternehmen die vorgeschriebene Registrierung rechtzeitig vor Weihnachten vornehmen konnten. Darüber hinaus sieht die neue Regelung vor, dass z.B. deutsche Unternehmen innerhalb von 120 Tagen nach Antragstellung auch eine Niederlassung in Italien nachweisen müssen. Der damit einhergehende Zwang zur Gründung einer Niederlassung außerhalb des Heimatstaates steht nach Auffassung des BGL und seiner Schwesterverbände ausdrücklich im Widerspruch zum EU-Recht. Die Verbände sehen darin eine Verletzung der EU-rechtlich garantierten Freiheit des Warenverkehrs und eine Diskriminierung ausländischer Unternehmen.
Darüber hinaus sieht die italienische Regelung vor, dass im Betrieb ein "Technischer Verantwortlicher" mit Oberschulabschluss, Universitätsabschluss, mehrjähriger Berufserfahrung sowie bestimmten Schulungen angestellt sein muss. Auch für diese Vorschrift fehlt nach Ansicht der Verbände die EU-rechtliche Basis.
Damit den Transportunternehmen schnell und kompetent geholfen werden kann, hat der BGL gemeinsam mit den europäischen Transportverbänden AISÖ (Österreich), ASTAG (Schweiz), FEBTRA (Belgien), ITD (Dänemark) sowie TLN (Niederlande) ein gemeinsames Informationsblatt erarbeitet. In diesem ständig aktuell gehaltenen Papier aktuell gehaltenen Papier werden die Modalitäten im Umgang mit der Registrierung erläutert.
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(Nachrichten 2010)
(Nachrichten 2009)
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